Prof. Dr. Mirjam Peters

Aktuelle Lehr-, Forschungs-, Arbeits- und Lehrgebiete

  • Digitalisierung in der Geburtshilfe
  • Versorgungsforschung/ Frau*-zentrierte Versorgung
  • Theorien der Hebammenwissenschaft

Curriculum Vitae

Beruflicher Werdegang
  • Seit 2023
    • Professorin für Hebammenwissenschaft an der Hochschule für Gesundheit in Bochum
  • Seit 2021
    • Gründerin und Geschäftsführerin der umaversum reproductive health GmbH
  • 2016 – 2021
    • Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Gesundheit: Blended-Learning, Forschungsprojekt HebAB.NRW, Forschungsprojekt: schwanger.lokal, EFRE StartUp Transfer Projekt: uma – Gesundheitsapp für die Schwangerschaft
  • 2012 – 2017
    • Freiberufliche Hebamme in Köln

Ausbildung und Studium
  • 2017 – 2023
    • Promotion zum Dr. Public Health – Universität Bielefeld
  • 2013 – 2016
    • Master of Science Public Health – Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • 2012 - 2013
    • Studium der Philosophie, Universität zu Köln
  • 2008 – 2013
    • Bachelor of Science Psychologie, FernUniversität Hagen
  • 2009 – 2012
    • Ausbildung zur Hebamme – Vivantes Berlin Neukölln

Aktivitäten in Fachgesellschaften, Berufsverbänden und Initiativen

  • Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V. : Co-Sprecherin der Arbeitsgruppe Digitalisierung, Mandatsträgerin Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung AG Betreuung
  • Deutsche Hebammenverband e.V. (DHV)
  • Mother Hood e.V.
  • Arbeitskreis Frauengesundheit (AKF)

Forschungsprojekte

HAFEN – Digitale Hilfen und Angebote bei Fehlgeburten

Projektleitung: Prof.in Dr.in Mirjam Peters 

Mitantragstellerin:Prof.in Dr.in Cornelia Kolberg-Liedtke

Fördermittelgeber: Innovationsausschusses beim Gemeinsamen Bundesausschuss

Laufzeit: 2027-2029

Rund 15 % aller Schwangerschaften sind von Frühen Schwangerschaftsverlusten (FSV) betroffen. Obwohl sie medizinisch häufig unkompliziert verlaufen, sind sie für viele Frauen und Familien psychisch belastend. Betroffene fühlen sich oft allein gelassen, erhalten zu wenige verständliche Informationen und werden nicht ausreichend in Entscheidungen über ihre Behandlung einbezogen. 

Das Projekt HAFEN knüpft daran an und möchte Frauen in dieser belastenden Situation besser begleiten und ihre Versorgung verbessern. Zu diesem Zweck wird eine digitale Unterstützung für Frauen nach einem FSV entwickelt. Die Forschenden stellen verständliche Informationen bereit, helfen bei medizinischen Entscheidungen und bieten psychosoziale Begleitung an. Dazu gehören ein digitales Entscheidungstool, telemedizinische Beratungen durch Hebammen, digitale Trauergruppen sowie Angebote zur frühzeitigen Erkennung psychischer Belastungen. So sollen Betroffene mehr Orientierung, Sicherheit und Selbstbestimmung erhalten.

In einer Machbarkeitsstudie mit 250 Frauen prüft das Forschungsteam die neue Unterstützung. Dabei wird die digitale Intervention mit einer spezialisierten Ambulanzversorgung und der üblichen Standardversorgung verglichen. Mithilfe von Fragebögen, Interviews und anonym ausgewerteten Nutzungsdaten wird untersucht, wie gut die Angebote angenommen werden und welche Wirkung sie entfalten. Selbsthilfeorganisationen bringen die Perspektive der Betroffenen direkt in die Entwicklung und Bewertung ein. 

Das Projekt wird für zweieinhalb Jahre mit insgesamt ca. 890.000 Euro gefördert.

Die Ergebnisse bilden eine wissenschaftliche Grundlage für die Weiterentwicklung der Versorgung nach FSV. Wenn sich die Angebote bewähren, könnten einzelne Bausteine in die Beratungs- und Versorgungsstrukturen übernommen werden. Langfristig könnte HAFEN durch sein digitales Angebot regionale Unterschiede in der Versorgung verringern und Frauen flächendeckend eine professionelle, einfühlsame und bedarfsgerechte Unterstützung bieten.

Hafen


Transferprojekt 12 bei Thales Ruhr

Transferprojekt 12: Digitale Wegweiser für eine gerechte Geburtshilfe im Ruhrgebiet

Benachteiligte Bevölkerungsgruppen – etwa Menschen mit geringem Einkommen, niedrigem Bildungsstand, Sprachbarrieren oder Migrationsgeschichte – haben häufig einen erschwerten Zugang zu geburtshilflichen Angeboten von Kliniken, Hebammen oder Beratungsstellen. Im Transferprojekt 12 wird daher ein digitaler Wegweiser entwickelt, der leicht verständliche und lokal verfügbare Informationen zu Kliniken, Hebammen, Beratungsstellen sowie zu relevanten Vereinen und Netzwerken bündelt. Dabei werden die unterschiedlichen Bedürfnisse dieser Bevölkerungsgruppen gezielt berücksichtigt.

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Mirjam Peters
Prof.in Dr.in Mirjam Peters
Fachbereich Pflege-, Hebammen- und Therapiewissenschaften
Studienbereich Hebammenwissenschaft
Professorin Hebammenwissenschaft

Sprechzeiten

Innerhalb und außerhalb der Vorlesungszeit:nach Vereinbarung