Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Prof. Dr. soc. Margit Geiger

Betriebswirtschaftslehre, insbes. Personalmanagement

Lehre

Grundlagen Personalmanagement

Zielgruppe: Studierende im 1. Semester der Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaftslehre und International Business and Management

Umfang: 4 SWS

Credits: 5 ECTS


Personalmanagement 1/2

Zielgruppe:Studierende im 3. bzw. 4. Studienjahr der Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaftslehre und International Business and Management als Vertiefungsmodul A + B

Umfang: 4 SWS

Credits: 12 Punkte

 

Inhalte / Arbeitsweise

Im Seminar wird der "Überbau" der Führungsfunktion und der betriebswirtschaft- lichen Funktion des Personalmanagements in Unternehmen und Institutionen entwickelt: Die mannigfachen interdependenten und sich verändernden Einflußfaktoren der Umwelt des Unternehmens formen dessen Geschäftspolitik, seine Leitbilder und Unternehmenskultur. Aus diesen Quellen bildet sich die Personalpolitik, aus dieser die Hierarchie der Ziele und Aufgabenprioritäten des Personalmanagements.

Aus dem "Überbau" mit dynamischem Charakter ergeben sich erprobte Systeme zur Bewältigung der Aufgabenfülle.

Ein System ist die Organisation des Personalwesens selbst. Es bildet die Faktoren des "Überbaus" in der für jedes Unternehmen spezifischen Weise ab. Die klassischen Arbeitsfelder des Personalmanagements bilden miteinander vernetzte System: Arbeitsrechtlicher, organisatorischer, sozialer Ordnungsrahmen; Betreuung / Verwaltung; Auswahl / Einsatz / Entwicklung; Vergütungen;
Kommunikation.

Diese Systeme fächern sich in Subsysteme auf: So bedient sich das System "Auswahl / Einsatz / Entwicklung" des Subsystems der Personalplanung. Die Subsysteme beinhalten die Instrumente, mit denen stabile Aufgaben und spezielle ad hoc-Probleme zu lösen sind.

Im Seminar wird der Überblick über die eben beschriebene kaskadenförmige Struktur des Personalmanagements interaktiv erarbeitet. Dabei werden wichtige Systeme analysiert.

Schwerpunkt ist das Kennenlernen und das situationsgerechte eigene kreative Entwickeln von Subsystemen und Instrumenten ("Wie müßten die Organisation / das Regelwerk für die Verwertung und Belohnung von Mitarbeiter- Ideen in einer bestimmten Unternehmenskonstellation gestaltet sein?").

Als Arbeitsweise wird die moderierte Gruppenarbeit vorherrschen. Konventionelle und aktuelle, neuartige Problemstellung des Personalmanagements werden auf der Basis fachtheoretischer, professioneller Impulse projektartig bearbeitet und präsentiert.

 

Gliederungsrahmen

  • Unternehmensleitbild, Personalpolitik, Führungsgrundsätze
  • Organisation, Aufgabenfelder und Arbeitsweisen des Personalmanagements
  • Anforderungen an die fachliche und soziale Kompetenz der Mitarbeiter im Personalmanagement
  • Personalbetreuung, ein System von Dienstleistungen für die Mitarbeiter
  • Ordnungsrahmen der Personalorganisation (Arbeitsplätze, Stellen, Funktionen, Personaldaten)
  • Stellenbewertung: Von der Funktion zur Vergütung
  • Die Hierarchie der Rechtsordnung zur Steuerung der Arbeitnehmer- Arbeitgeber- Beziehungen
  • System und Praxis der Mitbestimmung in Unternehmen; Scharnierfunktion des Personalmanagements
  • Vergütungssysteme mit Bezug auf Leistung, Erfolg und Belastungen
  • Personalentwicklung im Spannungsfeld von Arbeitsmarkt, Unternehmens- und Mitarbeiterinteressen, Globalisierung
  • Die Funktion des Coaching im Prozess von Führung und Personalentwicklung
  • Die Rolle des Personalmanagements bei OE- und Veränderungsprozessen
  • Personalplanung: Steuerinstrument für die Personalpolitik und Werkzeug für Einzelproblemlösungen
  • Personalcontrolling, insbesondere Bildungscontrolling
  • Instrumente der internen und externen Personal-Rekrutierung und des Personalmarketing
  • System der Unternehmenskommunikation
  • Das Instrument Mitarbeiterbefragung im Dienst einer Personalpolitk "von unten".

AF des Personalmanagement

Zielgruppe: Studierende der Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaftslehre und International Business and Management als Vertiefungsmodul B

Umfang: 4 SWS

Credits: ECTS 6


Diversitymanagement

Zielgruppe: Studierende des Masterstudienganges Internationales Management

Umfang 4 SWS

Credits: 6 ETCS

Arbeitsweise

Die Veranstaltung wird im Rahmen von Blockveranstaltungen durchgeführt und sind seminaristisch mit Rollenspielen, Fallstudien und Trainingseinheiten aufgebaut.


Internat. Personalmanagement

Zielgruppe: Studierende des Masterstudienganges Internationales Management- Fachrichtung Personalmanagement

Umfang: je 2 SWS

Credits: je 3 ETCS

 

Inhalte / Arbeitsweise

Das Modul gliedert sich in die Lehrveranstaltungen
a) Personalrekrutierung im globalen Umfeld
b) Personalentwicklung im globalen Umfeld

Wissen und Verstehen:
Die Studierenden vertiefen ihre Kenntnisse in den Bereichen Personalauswahl und -entwicklung und lernen sie unter Berücksichtigung von kulturellen Besonderheiten auf internationale Anforderungen zu übertragen.

Können:
Die Studierenden können Methoden und Instrumente internationaler bzw.
interkultureller Personalauswahl und -entwicklung an wenden. Sie sind in der Lage, geeignetes Personal zu rekrutieren bzw. in Personalauswahlprozessen und in der Personalentwicklung unter Berücksichtigung von Aspekten der Internationalität und Interkulturalität zielführend mitzuwirken.

Die Veranstaltungen ist seminaristisch aufgebaut und enthält Fallstudien.

 

Gliederungsrahmen

  • Grundlagen der internationalen Personalauswahl
  • Psychologische Aspekte der Eignungsdiagnostik
  • Arbeits- und Anforderungsanalyse
  • Methoden und Instrumente der Personalauswahl
  • Employer Branding im internationalen Kontext
  • Soziale Netzwerke im Kontext internationaler Personalbeschaffung
  • Methoden und Instrumente der interkulturellen Personalentwicklung im internationalen Vergleich
  • Vorbereitung und Begleitung von Auslandseinsätzen
  • Silver People Management
  • Newplacement
  • Generationenmix

HRM Konzepte

Zielgruppe: Studierende des Masterstudienganges Internationales Management- Erweiterungsseminar

Umfang: 4SWS

Credits: 6 ETCS

 

Inhalte / Arbeitsweise

Wissen und Verstehen:
Die Studierenden kennen die neuen Anforderungen an das Personalmanagement aufgrund von wirtschaftlichen, wertbezogenen, demografischen und technologischen Veränderungsprozessen. Sie vertiefen ihre Fachkompetenz in HR-Fragen.

Können:
Die Studierenden erkennen die unterschiedlichen Facetten des HRM und die sich daraus ergebenden Konsequenzen. Sie können zielgerichtet Maßnahmen ableiten bzw. ergreifen.

Die Veranstaltungen ist seminaristisch aufgebaut

 

Gliederungsrahmen

Je nach Aktualität werden unterschiedliche Schwerpunkte fokussiert:

  • Handlungsfelder eines demographie-orientierten HR-Managements
  • Flexible Arbeitszeitmodelle, Lebensarbeitszeitmodelle
  • Führen im Generationenmix
  • Silver People Management
  • Employer Branding
  • Newplacement
  • Lebensphasenorientierte und altersgerechte Arbeitsorganisation im internationalen Vergleich
  • Arbeitsmarktsituation und strukturelle Aspekte in der Bevölkerungsentwicklung, Veränderung der Arbeitsmarktstruktur im internationalen Vergleich
  • Beratung und Coaching

Persönliches

Portrait

Vita

  • Magister Germanistik und Wirtschaftspädagogik an der Universität Stuttgart
  • Promotionsaufbaustudium Psychologie an der Universität Tübingen
  • Promotion zum Dr. soz. bei Prof. Schlottke mit einer Arbeit zum Thema : Widerstände bei organisatorischem Wandel – Mechanismen bei Veränderungsprozessen
  • Referentin Personal- und Organisationsentwicklung der Robert Bosch GmbH
  • Leiterin Personalentwicklung und Kaufmännische Ausbildung der Mercedes Benz Lenkungen GmbH
  • Leiterin Prozessengineering und Ideenmanagement der Mercedes Benz Lenkungen GmbH
  • seit 2000 Professorin für Betriebswirtschaftslehre und Personalmanagement an der Hochschule Bochum, Fachbereich Wirtschaft

 

Beratungsschwerpunkte

  • Strategieentwicklung – Kompetenzanalysen, Prozessoptimierung, Ideenmanagement, Generation Y
  • Strategisches Personalmanagement (Management-Training, Organisationsentwicklung).

 

Forschungsschwerpunkte

  • Innovative Entgeltsysteme (Kennzahlen gesteuerte variable Anteile) 2000/ 2001: Mercedes Benz Lenkungen GmbH; Evaluierung der Implementierung
  • Umstellung einer BAT – Vergütung auf einen neuen Tarifvertrag mit leistungsorientierter Vergütung (TvöD) 2002: Bundesenergieverband (BGW)
  • Einführung neuer Bürokonzepte Office 21 – Konsequenzen auf Personalmanagement; Evaluierung der Mitarbeiterakzeptanz; Prozessbegleitung 2001 – 2002: B. Braun Melsungen AG
  • Rekrutierung von Fach- und Führungskräften 2001: Assessment - Training, Robert Bosch GmbH Blaichach
  • DRG’s und Konsequenzen auf das Personalmanagement. 2003 - 2007: Kliniken Essen Mitte (Klinikmanagement)
  • Mitarbeiterbindung/ Einführung Zielvereinbarungen/ Bereichsausrichtungen2003: Wortmann KG, Internationale Schuhmode
  • Personalmanagement/ Klinikmanagement – Einführung von Mitarbeitergesprächen (Prof. Dr. med Lobenhoffer) 2004 - 2007: Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie Henriettenstiftung Hannover
  • Mitarbeiterbindung/ Einführung Zielvereinbarungen/ Bereichsausrichtungen (Medizinischer Bereich, Pflegebereich, Verwaltung) 2004: Kliniken Essen Mitte (Klinikmanagement)
  • Personalmanagement/ Klinikmanagement – Logbücher, Führungsfeedback(Prof. Dr. Lill) 2006/2007: Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie Friederikenstift Hannover
  • Personalmanagement/ Klinikmanagement - Führungsfeedback(Prof. Dr. Dost) 2007: Marienhospital GmbH Gelsenkirchen
  • Implementierung, Qualifizierung ERA 2007: Schaeffler KG (INA, FAG)
  • Implementierung, Qualifizierung ERA2007: Rodenstock

 

Praxisprojekte / Praxisarbeiten

  • Gestaltung Arbeitszeitmodelle (BMW, Eurowings)
  • Personalplanung – Umstellung UMTS (Vodafone)
  • Einführung/ Neuausrichtung des BVW – Ideenmanagement (Pfleiderer AG)
  • eRecruiting zur Gewinnung von IT-Fachkräften (BEK)
  • Erarbeitung einer Personalmarketingstrategie zur Rekrutierung technisch-gewerblicher Auszubildender (Daimler Chrysler, Verbund Rhein – Ruhr)
  • Entwicklung eines Mitarbeitergespräches als Führungsinstrument (E-Plus, Düsseldorf)
  • Personalentwicklung Mitarbeiterbindung und Potentialanalysen (Essen-Kliniken-Mitte)
  • Personalmarketing bei AIP und PJ (Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen)
  • Arbeitszeitmodelle, Optimierung des Drei-Schicht-Modells 2003: Procter & Gamble
  • Prozessanalyse Human Ressource-Bereich – Internationales Personalmanagement 2003: NCM-Gerling
  • Potentialanalyse als strategischer Erfolgsfaktor – Integrativer Ansatz am Beispiel der Polizei NRW 2003: Polizei NRW
  • ProPer-Lehrgang der DGFP 2004: Strategisches Personalmanagement
  • Kaizen am Beispiel Thyssen Krupp 2004: Thyssen Krupp AG
  • Einführung von Kaizen am Beispiel der RWE Power AG 2006/ 2007: RWE Power AG
  • Implementierung von Kaizen im Mittelstand 2006: A+E Keller
  • Klinikmanagement, Qualifizierung – Chirurgenverband 2007: BDC - Verband der deutschen Chirurgen
  • Zeitmanagement 2007: Bosch GmbH

Veröffentlichungen
  • Orthopädische Nachrichten, Kongressausgabe 10.2016, „Wie tickt die junge Ärzteschaft in O & U? Arbeitseinstellung, Work-Life-Balance und modernes Lernen – Vergleichende Generationenstudie“
  • Hamburgische Krankenhausgesellschaft e.V.: Jahresbericht 2015,„Fachkräftemangel, demografischer Wandel und „Generation Y“. Die Personalarbeit in Krankenhäusern steht vor großen Herausforderungen“, 2016
  • AOTrauma: “Generation Survey: Preliminary Results“, 2015
  • Deutsche Medizinische Wochenzeitschrift, Heft 20 vom 16.05.2014 „Junge Ärzte im Krankenhaus: Arbeit und Leben in Einklang bringen“
  • Passion Chirurgie, Heft Q4 aus September 2013,„Generation Y – (k)ein Problem!“
  • BDC - Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. – Pressemitteilung 10.04.2013: Generation Pippi Langstrumpf –  Auch im OP? Größte deutsche Studie zu drei Chirurgen-Generationen vorgestellt.
  • Deutsches Ärzteblatt April 2013: Chirurgen: Vergleichende Studie zu Arbeitseinstellungen
  • Personalführung 2/2011: Jahreskonferenz „Personalmanagement im Krankenhaus“
  • f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus Nr. 3 5/6/2011: „Mit Qualifizierung zu höherer Qualität“
  • Personalcontrolling 4/2011: „Steuern Sie gezielt Personal, Personalkosten und Produktivität!“
  • Steigerung der Wertschöpfung im Rahmen der Arbeitsproduktivität: Produktivitätscontrolling, 2009
  • Ergebnisse des DGFP-Arbeitskreises „Personalmanagement im Krankenhaus“ in Zusammenarbeit mit dem CKM.„Personalmanagement im Krankenhaus“, 2006

Prof. Dr. soc. Margit Geiger
Fachbereich Wirtschaft
Hochschule Bochum
Lennershofstr. 140
44801 Bochum
Raum: AW4-20
Tel.: +49 234 32 10619
Fax: +49 234 32 14224

Sprechstunde:
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