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Forschungsdatenmanagement

Forschungsdatenmanagement

Forschungsdaten entstehen in unterschiedlichster Form entlang des gesamten Forschungsprozesses. Grundsätzlich werden unter Forschungsdaten „alle digital vorliegenden Daten, die während des Forschungsprozesses entstehen oder ihr Ergebnis sind[1]“ ,verstanden.

Das Forschungsdatenmanagement (FDM) ermöglicht eine nachhaltige Nutzung von Forschungsdaten und orientiert sich an dem Datenlebenszyklus sowie den FAIR-Prinzipien.  Demnach sollen Daten Findable (auffindbar), Accessible (zugänglich), Interoperable (vollständig, kompatibel) und Re-usable (nachnutzbar) sein. Ein gezieltes Forschungsdatenmanagement schafft  hierbei unter Berücksichtigung der rechtlichen Bestimmungen die Möglichkeit, Forschungsdaten für die Öffentlichkeit,  zugänglich zu machen und fördert den interdisziplinären Wissenschaftsaustausch.

Das Mitdenken eines Forschungsdatenmanagements innerhalb der Forschungsprojekte ist mittlerweile eine der zentralen Voraussetzungen in der Drittmittelbeantragung geworden, z.B. bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Zudem gehört es zur Einhaltung der guten wissenschaftlichen Praxis[2]. Die Forschenden werden hierdurch vor neue Anforderung in Ihrem Forschungsalltag gestellt. Diese neuen Anforderungen betreffen auch den Bedarf der Forschenden nach neuen Strukturen, Prozessen und Beratungsangeboten innerhalb ihrer Hochschulen.

Diesen Bedarfen begegnen die Westfälische Hochschule, die Fachhochschule Dortmund und die Hochschule Bochum gemeinsam mit der Einrichtung der Stelle eines zentralen FDM.Scouts. Gefördert durch Mittel der DH.NRW werden auf diese Weise die Voraussetzungen geschaffen, um ein effizientes und strukturiertes Forschungsdatenmanagement an allen drei beteiligten Hochschulen aufzubauen und zu etablieren. Hieraus resultiert ein langfristiger, gesellschaftlicher Nutzen und eine Förderung der Forschungs- und Transferaktivitäten der drei Hochschulen.

Für Fragen zum FDM steht Ihnen Herr Philip Raatz als Ansprechpartner im Dezernat 7 zur Verfügung.

Weitergehende Informationen zum Thema FDM finden Sie unter:

https://www.fdm.nrw/

http://www.forschungsdaten.info

 

[1] Kindling, M.; Schirmbacher, P, (2013): „Die digitale Forschungswelt“ als Gegenstand der Forschung. Lehrstuhl Informationsmanagement. Information. Wissenschaft & Praxis 2013; 64(2–3):127–136: Online [https://doi.org/10.1515/iwp-2013-0017]

[2] Deutsche Forschungsgemeinschaft (2019) „Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“. Kodex. Online [https://www.dfg.de/download/pdf/foerderung/rechtliche_rahmenbedingungen/gute_wissenschaftliche_praxis/kodex_gwp.pdf]


Ansprechperson

Philip Raatz
Dezernat 7
Hochschule Bochum
Am Hochschulcampus 1
44801 Bochum
Raum: F 01-08
Tel.: +49 234 32 10167