Aktueller Stand und Projektfortschritt
Reinigung und Testung aller PV-Module


Die gespendeten PV-Module wurden zunächst gründlich gereinigt und anschließend auf ihre Funktions- und Leistungsfähigkeit geprüft. Ein Teil der Module stammt aus Photovoltaikanlagen, die nach dem Auslaufen der EEG-Förderung demontiert wurden, obwohl die Module weiterhin einwandfrei funktionieren. Die übrigen Module stammen aus Lagerbeständen älterer Modulgenerationen, die zwar ungenutzt, jedoch nicht mehr im regulären Vertrieb verfügbar sind. 65 Module konnten erfolgreich getestet werden und sind weiterhin voll funktions- und leistungsfähig.
Konzeption und Planung der PV-Anlage in Gambia


Für die PV-Anlage wurde ein umfassendes Anlagekonzept erarbeitet und auf die vorhandenen Komponenten abgestimmt. Dabei wurden unter anderem Klimadaten, Lastprofile, Verschattung, Energieertrag und Energieflüsse analysiert. Zudem wurde das Gesamtsystem mit den gebrauchten PV-Modulen, MPPT-Ladereglern, Wechselrichtern, Batteriespeicher, DC-Bus und Systemsteuerung ausgelegt. Ergänzend wurden die Montagekonstruktion sowie die Kabelplanung und weitere Zusatzsysteme geplant. Die technische Konzeption bildet die Grundlage für die Umsetzung und wird derzeit kontinuierlich weiter ausgearbeitet.
Verpackung und Versand der Komponenten


Nach der sorgfältigen Sortierung aller PV-Module, Kabel und weiteren Systemkomponenten wurden diese transportsicher verpackt. Hierfür verwendeten wir selbstgebaute Holzkisten aus alten und wiederverwendeten Holzplatten.
Anschließend wurden die verpackten Komponenten auf einen Anhänger verladen und von der Hochschule nach Düsseldorf transportiert, wo sie für den Seetransport in einen Container verladen wurden. Derzeitig befinden sich die Materialien auf dem rund achtwöchigen Seeweg nach Westafrika (Gambia) und sind auf dem Weg zu ihrem zukünftigen Einsatzort.