Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Das Talentmobil

Unter dem Motto „Ich finde Techniktalente“ verschafft das Talentmobil durch attraktive naturwissenschaftliche und technische Experimente vertiefende Einblicke in solche Studien- und Berufsfelder. Es soll den Schülerinnen und Schülern Hilfestellung dabei geben, bisher nicht erkannte Talente und Interessen zu entdecken. Insbesondere für den Bereich der Technik und der Ingenieurwissenschaften sind derartige Erfahrungen im Schulbereich deutlich unterrepräsentiert.

Mit dem Talentmobil werden individuelle Fördermöglichkeiten eröffnet, um die Berufs- und Studienwahlentscheidungen auf eine fundierte Basis zu stellen.

Informationen

Die Zielgruppe

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 7 aller weiterführenden Schulen. Die Talentscouts der Hochschule Bochum und anderer Hochschulen stellen die Möglichkeiten des Talentmobils in den von ihnen betreuten Schulen vor.
Angefangen von 4-stündigen Angeboten bis hin zu mehrtägigen Projekten für einzelne Kurse oder durch Schulen zusammengestellte Gruppen werden Interessen erkundet und Talente identifiziert.
In Vertiefungskursen können die Schülerinnen und Schüler sich eingehender mit den thematischen Inhalten und den Kompetenzanforderungen der vorgestellten Studienfelder befassen.
Auch weitere, individuelle Formate sind möglich.


Der Einsatzort

Natürlich steht beim Talentmobil der mobile Einsatz im Vordergrund. So können die Experimentalmedien in geeigneten Räumen von Schulen eingesetzt werden. Bis auf Stromanschlüsse sind hier keine weiteren Voraussetzungen erforderlich.
Darüber hinaus werden Veranstaltungen an außerschulischen Lernorten - insbesondere in den Hochschulen - durchgeführt.


Talentmobil@school

Alle Kurse können weiterhin als Präsenzveranstaltung (unter Einhaltung der Hygienevorschriften) von Lehrkräften für ganze Schulklassen, AGs oder gemischte Gruppen, mit Angabe eines Wunschtermins, gebucht werden.

Kursangebote und Buchung

Kryptographie - Werde zum Datenspion

Der Kurs "Kryptographie - Werde zum Datenspion" zeigt den Schüler*innen, wie Daten verschlüsselt werden und wie die komplexen Elemente der Kryptographie miteinander verbunden sind. Jeder von uns besitzt vertrauliche Daten, die es Wert sind zu schützen. In den praktischen Übungen lernen sie, wie sie verschlüsselte Texte entschlüsseln können. Bei jedem entschlüsselten Text gibt es ein Passwort zu "entdecken", das zum nächsten Geheimtext freischalten wird. Durch Anwendung verschiedener Verschlüsselungsarten lernen die SuS, wie Kryptographie grundsätzlich funktioniert.

Schulformen: alle weiterführenden Schulen
Zielgruppe: Schüler*innen ab Jahrgangsstufe 7, die sich grundsätzlich mit der Kryptographie beschäftigen möchten, aber keine oder nur wenige Vorkenntnisse besitzen
Gruppengröße: maximal 15 Schülerinnen und Schüler
Lehrplanbezug: Informatik
Fachliche Voraussetzungen: keine
Technische Voraussetzungen: PC/ Laptop mit Internetanschluss
Dauer: 4 Zeitstunden

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Kryptographie - Chiffren und Verschlüsselungsverfahren

Was hat dein Smartphone und deine EC-Karte damit zu tun?

Dieser Kurs befasst sich zunächst mit einfachen und bekannten Verschlüsselungsverfahren, fordert aber im zweiten Abschnitt des Kurses die mathematischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler. Durch Aufgaben mit ausgewählten praxisrelevanten Algorithmen, wie z.B. RSA u.a., gelangen sie zu einem algorithmischen und technischen Verständnis sowie dessen praktischer Anwendung. Der Kurs bietet einen allgemeinen Einstieg in die Funktionsweise moderner Kryptographie und Datensicherheit. Hierzu werden die grundlegenden Begriffe sowie mathematische und technische Verfahren der Informationssicherheit erläutert. Praxisnah werden symmetrische und asymmetrische Verfahren und Algorithmen vorgestellt und an relevanten Beispielen erklärt. Der Kurs bietet einen guten Start um zum Beispiel über Datensicherheit aufzuklären und die Schüler*innen im Umgang mit Daten im Internet zu sensibilisieren. Zudem erfahren sie, warum Mathematik für viele Berufe und Studiengänge wichtig ist. Sie erlernen, dass Mathematik analytisches Denken fördert und uns hilft, bessere Fähigkeiten (Fertigkeiten) zur Problemlösung zu erlernen. Die Schüler*innen vertiefen dabei ihre, aus dem schulischen Kontext bekannten, Vorkenntnisse in Mathematik und Informatik, unter Verwendung von Praxisbeispielen. Darüber hinaus haben die Schüler*innen die Möglichkeit eigene Beispiele zu demonstrieren.

Kursdauer: 4 Zeitstunden
Zielgruppe: Jahrgangsstufe 9 – Q2 aller weiterführenden Schulen (oder als Aufbaukurs, wenn die SuS den ersten Kryptographie-Kurs bereits besucht haben)
Gruppengröße: maximal 15 Schülerinnen und Schüler
Lehrplanbezug: Informatik, Mathematik
Fachliche Voraussetzungen: keine
Technische Voraussetzungen: Stromanschlüsse
Weitergehende Kompetenzen: Dieses Kursangebot eröffnet weitergehende Kompetenzen im Sinne einer vertieften Berufs- und Studienorientierung

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LEGO-Robotik

LEGO® ist nicht nur zum Spielen da...

Was kann Roberta? Wir lernen mehr über diese Roboter und erfahren, wie sie programmiert werden, welche Sensoren vorhanden sind und wie diese in die Programmierung integriert werden. Wie kann ich Roberta etwas beibringen? In den ersten Programmier-Aufgaben erfahren die Schüler*innen Wissenswertes rund um die Funktionalitäten des Roboters. Zudem werden physikalische Aufgabenstellungen gelöst, wie z.B. die gleichförmige Beschleunigung der Roboter - hier sowie auch bei allen anderen Aufgaben wird das Zusammenspiel von Sensoren und Aktoren anschaulich dargestellt.
Die Schülerinnen und Schüler sind selbstverständlich aktiv, durch eigenes Programmieren in 2er bis 3er-Teams, an der praktischen Umsetzung der Aufgabenstellungen beteiligt.

Schulformen: alle weiterführenden Schulen
Klassenstufen: ab Jahrgang 8 bis Q2
Gruppengröße: maximal 15 Schüler*innen
Lehrplanbezug: Informatik, Technik
Fachliche Voraussetzungen: keine
Technische Voraussetzungen: Stromanschlüsse
Weitergehende Kompetenzen: Dieses Kursangebot eröffnet weitergehende Kompetenzen im Sinne einer vertieften Berufs- und Studienorientierung

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smarthome@school

Zu Hause ist es eh am schönsten – nun wird es aber auch noch komfortabel

Bei dieser Miniaturversion eines Hauses können Kinder und Jugendliche wichtige Elemente eines Smart Homes kennenlernen – beispielsweise die automatische Rolladensteuerung je nach Sonneneinfall, eine effiziente Regelung der Heizungsanlage inklusive Überprüfung, ob die Fenster geschlossen oder geöffnet sind oder auch einfach nur eine Alarmanlage als Einbruchschutz.
Die Steuerung der einzelnen Elemente erfolgt über einen Mikrocomputer, der seine Befehle vom Laptop oder einer mobilen App eines Tablets erhält. Dieses Haus und die zugehörigen Anleitungskarten erlauben ein sehr selbstständiges Zugehen auf Informatik und Technik.

Schulformen: alle weiterführenden Schulen
Klassenstufen: ab Jahrgang 8 bis Q2
Gruppengröße: maximal 15 Schülerinnen und Schüler
Lehrplanbezug: Informatik, Technik (Automatisierungstechnik)
Fachliche Voraussetzungen: keine
Technische Voraussetzungen: Stromanschlüsse
Weitergehende Kompetenzen: Dieses Kursangebot eröffnet weitergehende Kompetenzen im Sinne einer vertieften Berufs- und Studienorientierung

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3D-CAD und 3D-Druck

Von der Idee zum Produkt

Ob Schmuck, Modellautos oder technische Bauteile, vieles lässt sich heutzutage mit einem 3D-Drucker ausdrucken.
Hierfür muss dem Drucker allerdings gesagt werden, was genau er drucken soll. In diesem Workshop haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, diese Aufgabe zu übernehmen.
Im Talentmobil stehen ausreichend Laptops mit entsprechenden professionellen 3D-CAD-Programmen zur Verfügung. Nach einer kurzen Einführung in die Software werden dann eigene Ideen umgesetzt. Diese werden dann auf dem 3D-Drucker ausgedruckt.

Schulformen: alle weiterführenden Schulen
Klassenstufen: ab Jahrgang 8 bis Q2
Gruppengröße: maximal 15 Schülerinnen und Schüler
Lehrplanbezug: Kunst, Technik
Fachliche Voraussetzungen: keine
Technische Voraussetzungen: Stromanschlüsse
Weitergehende Kompetenzen: Dieses Kursangebot eröffnet weitergehende Kompetenzen im Sinne einer vertieften Berufs- und Studienorientierung

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Arduino und Licht

Informatik enlightened

Der Erleuchtung auf der Spur - das ist unser Motto in diesem Kurs. Natürlich geht es dabei um Technik, denn Licht spielt in der Informatik eine große Rolle: Unser Auto lotst uns mit unsichtbaren Licht in Parklücken, Informationen werden mit Licht weitergeleitet und Solarzellen sorgen für eine aufgeladene Powerbank für unser Handy. In dem Workshop sollen die Schüler*innen herausfinden, wie dies technisch funktioniert. Mit Arduino-Microcontrollern, LEDs und vielen weiteren Teilen rund um das Thema Licht kommen die Schüler*innen der Erleuchtung auf die Spur! 

Schulformen: alle weiterführenden Schulen
Klassenstufen: ab Jahrgang 8 bis Q2
Gruppengröße: maximal 15 Schülerinnen und Schüler
Lehrplanbezug: Informatik, Technik
Fachliche Voraussetzungen: keine
Technische Voraussetzungen: Stromanschlüsse
Weitergehende Kompetenzen: Dieses Kursangebot eröffnet weitergehende Kompetenzen im Sinne einer vertieften Berufs- und Studienorientierung

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Angebote des Talentmobils der Hochschule Bochum in Kooperation mit dem zdi-Netzwerk IST.Bochum und MINT.REgio sowie mit der TalentMetropole Ruhr.

Nachhaltige Talentförderung

Der Einstieg: Potentiale erkennen - Talente entdecken!

Mit den Experimentalumgebungen des Talentmobils können Schülergruppen mit bis zu 24 Teilnehmer*innen erreicht werden. Dabei ist eine aktive Arbeit in kleinen Gruppen möglich.
Im Umfang von 4 Zeitstunden können mit den beschriebenen Angeboten erste, aber doch intensive Erfahrungen gesammelt, eigene Potentiale insbesondere für Informatik und Technik selbst erkannt und Talente von den Dozenten und Talentscouts entdeckt werden.
Für die in diesen Maßnahmen identifizierten Techniktalente sind nachhaltige, weiterführende Angebote zur individuellen Förderung verfügbar.
 


Talente fördern - mach was du kannst!

An einzelnen Schulen oder auch schulübergreifend an zentralen Standorten werden mit den Mitteln des Talentmobils technische Arbeitsgemeinschaften eingerichtet, an denen die Talente, unterstützt durch die Talentscouts, regelmäßig teilnehmen. Der kreative Umgang mit Technik und das konkrete Umsetzen eigener Ideen stehen dabei im Mittelpunkt. Hier werden die verschiedenen Elemente des Talentmobils kombiniert eingesetzt, um kreative Lösungen für komplexere Problemstellungen zu ermöglichen. Auch der Einsatz in Projektkursen der gymnasialen Oberstufe mit technischen Inhalten ist möglich.


Horizonte erweitern - beweise dich!

Die Teilnahme an Wettbewerben wie „Jugend forscht“, dem „Technikpreis des VDE Rhein-Ruhr“ oder auch LEGO-Roboter-Wettbewerben bietet weitergehende Möglichkeiten, eigene Potentiale nachhaltig zu entwickeln. Die selbstständige Vorbereitungs- und Forschungszeit sowie die Präsentation bei den Wettbewerbsveranstaltungen vermitteln Sicherheit im eigenen Umgang mit den individuellen Fähigkeiten. Wettbewerbsteilnehmer/-innen werden mit den Möglichkeiten des Talentmobils in kleinen Gruppen an ausgewählten Standorten nachhaltig unterstützt.


Talente begleiten - du bist nicht allein!

Die Angebote werden in der Regel von jungen Dozenten moderiert. Durch die Altersnähe ist ein unbefangenes Umgehen mit der Sache und mit eigenen Schwierigkeiten und Fähigkeiten auf „Augenhöhe“ möglich.
Auch die Talentscouts greifen die Interessen der in den Maßnahmen entdeckten Talente auf und begleiten die Schülerinnen und Schüler bei der Beantwortung der Frage, ob ein naturwissenschaftliches oder technisches Studium den eigenen Vorstellungen und Potentialen entspricht.


Ceylan Temiz
Koordination Talentmobil
Ceylan Temiz, M.Sc.
Dezernat 3
Übergang Schule-Hochschule
Hochschule Bochum
Am Hochschulcampus 1
44801 Bochum
Raum: 14 (Konrad-Zuse-Str. 12)
Tel.: +49 234 32 10856
Fax: +49 234 32 14312

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