Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Talentscouting am ASGSG Marl

v.l.n.r: Talentscout Luisa Kopp, Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Bock, Schulleiterin Dorothee Schlüter, Ute Hagemann und Talentscout-Koordniatorin Martina Schaminet-Gierse [Foto: Svenja Löhe]

Auf den Tag ein Jahr nachdem Schulleiterin Dorothee Schlüter zum ersten Mal vom Talentscouting erfahren hat, unterschrieb sie nun zusammen mit Professor Dr. Jürgen Bock, dem Präsidenten der Hochschule Bochum, den Kooperationsvertrag und macht damit das Albert-Schweitzer-/Geschwister-Scholl Gymnasium zu einer offiziellen „Schule im NRW-Talentscouting“.

„Zum ersten Mal von dem Projekt hörte ich beim Spargelessen mit dem Kollegium, als Herr Dohms, Leiter des Dezernates für Kommunikation, Innovation und Transfer an der Hochschule Bochum, mir davon berichtete. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, das möchte ich auch an unserer Schule.“ Der Stein, nun ins Rollen gebracht, nahm Fahrt auf und führte dazu, dass das Talentscouting im September 2016 am ASGSG begann.

Jeden Monat ist Talentscout Luisa Kopp seither an der Schule vor Ort und bietet Schülerinnen und Schülern der Oberstufe die Möglichkeit in individuellen, ergebnisoffenen Einzelgesprächen ihr eigenes Potenzial zu erkennen und zu entfalten. In der Begleitung bis zum Schulabschluss und darüber hinaus auch in Ausbildung, Studium und Beruf, können die Schülerinnen und Schüler ihre Zukunftsplanung konkretisieren, selbst gesteckte Ziele erreichen und Schritt für Schritt ihren weiteren Weg planen.

„Schon in den ersten Beratungen am ASGSG habe ich gemerkt, dass die Schülerinnen und Schüler ein unglaubliches Potenzial haben und viel Engagement und Verantwortungsbewusstsein mitbringen. Ganz begeistert bin ich noch immer von den individuellen Visionen und dem Mut diese auch in die Realität umzusetzen.“ freut sich Luisa Kopp.

Damit die Schülerinnen und Schüler sich möglichst vielfältig schon während der Schulzeit ausprobieren können, kann Luisa Kopp auf die Angebote eines breiten Netzwerkes zurückgreifen. Ob TECLabs, BOtschafter oder SommerCampus – in passgenauen Angeboten können die Talente eigene Erfahrungen sammeln, Studierende mit Fragen löchern und ihre Vorstellungen von Ausbildung und Studium überprüfen. Mittlerweile nehmen insgesamt 17 Hochschulen in Nordrhein-Westfalen am Talentscouting Programm teil und kooperieren eng miteinander.

An der Schule wird Luisa Kopp tatkräftig von Ute Hagemann, der zuständigen Lehrerin für die Studien- und Berufsorientierung, unterstützt. Sie kümmert sich um die Organisation der Talentscouting-Beratungen vor Ort. „Das Talentscouting ist ein wertvoller Baustein, der unser Angebot in der Studien- und Berufsorientierung sehr passend ergänzt. Die individuelle Förderung und besonders die langfristige Begleitung machen es so einzigartig.“

„Über das Talentscouting hinaus gibt es zwischen dem ASGSG und der Hochschule Bochum auch noch weitere Schnittstellen für eine engere Zusammenarbeit, z.B. im Bereich Inklusion, Diagnostik oder auch beim Thema Internationales.“, freut sich Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Bock über die neu geschlossene Kooperation.