Historie zu den Standorten

Die räumliche Entwicklung der Hochschule Bochum spiegelt den Wandel der Hochschule wider. Neben dem Ausbau des Zentralcampus entstanden mit dem Campus Velbert/Heiligenhaus und dem Gesundheitscampus weitere Standorte, die das Hochschulprofil nachhaltig erweiterten.

Standorte der Hochschule im Ruhrgebiet
Campusentwicklung und Gebäudemanagement
Abteilungsleitung
Dipl.-Ing. Jennifer Jacob
Ansprechperson
Nadeshda Fursa
JahrEntwicklungBedeutung für Campus- und Gebäudemanagement
1971Gründung der Fachhochschule BochumDie Hochschule entstand zunächst dezentral; die Fachbereiche waren auf verschiedene Standorte verteilt. Ein zusammenhängender Campus existierte noch nicht.
1970er JahreBezug des Neubaus an der LennershofstraßeErst mit dem Neubau entstand schrittweise ein zentraler Hochschulcampus, der die zuvor verstreuten Einrichtungen zusammenführte.
2004–2006Neubau von Mensa und VerwaltungDurch die Bündelung zentraler Verwaltungsfunktionen und die neue Mensa entstand ein neuer sozialer und organisatorischer Mittelpunkt des Campus. Dies stärkte die Campusidentität und verbesserte die Flächenorganisation.
2007Umbenennung zur Hochschule BochumDie Umbenennung spiegelte die zunehmende institutionelle Entwicklung und die Erweiterung des Hochschulprofils wider.
2009Gründung des Campus Velbert/Heiligenhaus (CVH)Erster größerer Außenstandort der Hochschule. Ziel war die enge Kooperation mit regionalen Unternehmen und die Schaffung praxisnaher Studienangebote.
2011Sanierung und Neueröffnung der „BlueBox“Das ehemalige Mensagebäude wurde zum modernen Architekturzentrum umgebaut. Die BlueBox gilt bis heute als eines der prägnantesten Hochschulgebäude und steht beispielhaft für die Umnutzung bestehender Bausubstanz.
2014–2017Neubau des CVH auf dem ehemaligen Kiekert-Gelände in HeiligenhausAuf einer zuvor industriell genutzten Fläche entstand ein rund 10.000 m² großer Hochschulneubau für etwa 400 Studierende. Die Entwicklung zeigt den Wandel von Industrie- zu Bildungsnutzung und die aktive Rolle der Hochschule in der Stadtentwicklung.
Seit 2017Betrieb des neuen CVH-GebäudesModerne Lehr- und Forschungsräume, spezialisierte Labore, Lernfabrik, Bibliothek und PC-Pools. Ergänzt durch studentisches Wohnen und eine Kindertagesstätte direkt am Campus.
2015Bezug des Gesundheitscampus durch die Hochschule für GesundheitAufbau eines spezialisierten Hochschulstandortes innerhalb des Gesundheitscampus NRW mit moderner Infrastruktur für Gesundheitsberufe.
2015–heuteEntwicklung des GesundheitscampusNutzung zweier spezialisierter Gebäude: Gesundheitscampus 6 (Mensa, Bibliothek, Hörsäle) und Gesundheitscampus 8 (Seminarräume, Büros, Skills-Labs). Der Campus ist auf interprofessionelles Lernen und praxisnahe Ausbildung ausgelegt.
2025Fusion der Hochschule für Gesundheit mit der Hochschule BochumIntegration des Gesundheitscampus als dritter Hochschulstandort. Die Hochschule entwickelt sich damit zu einem Mehrcampus-System mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten.