Historie zu den Standorten
Die räumliche Entwicklung der Hochschule Bochum spiegelt den Wandel der Hochschule wider. Neben dem Ausbau des Zentralcampus entstanden mit dem Campus Velbert/Heiligenhaus und dem Gesundheitscampus weitere Standorte, die das Hochschulprofil nachhaltig erweiterten.

| Jahr | Entwicklung | Bedeutung für Campus- und Gebäudemanagement |
|---|---|---|
| 1971 | Gründung der Fachhochschule Bochum | Die Hochschule entstand zunächst dezentral; die Fachbereiche waren auf verschiedene Standorte verteilt. Ein zusammenhängender Campus existierte noch nicht. |
| 1970er Jahre | Bezug des Neubaus an der Lennershofstraße | Erst mit dem Neubau entstand schrittweise ein zentraler Hochschulcampus, der die zuvor verstreuten Einrichtungen zusammenführte. |
| 2004–2006 | Neubau von Mensa und Verwaltung | Durch die Bündelung zentraler Verwaltungsfunktionen und die neue Mensa entstand ein neuer sozialer und organisatorischer Mittelpunkt des Campus. Dies stärkte die Campusidentität und verbesserte die Flächenorganisation. |
| 2007 | Umbenennung zur Hochschule Bochum | Die Umbenennung spiegelte die zunehmende institutionelle Entwicklung und die Erweiterung des Hochschulprofils wider. |
| 2009 | Gründung des Campus Velbert/Heiligenhaus (CVH) | Erster größerer Außenstandort der Hochschule. Ziel war die enge Kooperation mit regionalen Unternehmen und die Schaffung praxisnaher Studienangebote. |
| 2011 | Sanierung und Neueröffnung der „BlueBox“ | Das ehemalige Mensagebäude wurde zum modernen Architekturzentrum umgebaut. Die BlueBox gilt bis heute als eines der prägnantesten Hochschulgebäude und steht beispielhaft für die Umnutzung bestehender Bausubstanz. |
| 2014–2017 | Neubau des CVH auf dem ehemaligen Kiekert-Gelände in Heiligenhaus | Auf einer zuvor industriell genutzten Fläche entstand ein rund 10.000 m² großer Hochschulneubau für etwa 400 Studierende. Die Entwicklung zeigt den Wandel von Industrie- zu Bildungsnutzung und die aktive Rolle der Hochschule in der Stadtentwicklung. |
| Seit 2017 | Betrieb des neuen CVH-Gebäudes | Moderne Lehr- und Forschungsräume, spezialisierte Labore, Lernfabrik, Bibliothek und PC-Pools. Ergänzt durch studentisches Wohnen und eine Kindertagesstätte direkt am Campus. |
| 2015 | Bezug des Gesundheitscampus durch die Hochschule für Gesundheit | Aufbau eines spezialisierten Hochschulstandortes innerhalb des Gesundheitscampus NRW mit moderner Infrastruktur für Gesundheitsberufe. |
| 2015–heute | Entwicklung des Gesundheitscampus | Nutzung zweier spezialisierter Gebäude: Gesundheitscampus 6 (Mensa, Bibliothek, Hörsäle) und Gesundheitscampus 8 (Seminarräume, Büros, Skills-Labs). Der Campus ist auf interprofessionelles Lernen und praxisnahe Ausbildung ausgelegt. |
| 2025 | Fusion der Hochschule für Gesundheit mit der Hochschule Bochum | Integration des Gesundheitscampus als dritter Hochschulstandort. Die Hochschule entwickelt sich damit zu einem Mehrcampus-System mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten. |
Bauliche Meilensteine
Bluebox
2011
Gesundheitscampus
2016
Hörsaal 9
2019
Seminargebäude H
2019
Magistrale
2020
Hörsäle 5-8
2025