Lernwelten in der Magistrale

Foto: Jörg Hempel

Entstehung und Funktion
Die Magistrale bildet seit der Errichtung des Zentralcampus das zentrale Erschließungs- und Verbindungselement der Hochschule Bochum. Als durchgehende Achse verbindet sie die Gebäudeteile A, B, C und F miteinander und dient als „Rückgrat“ des Campus. Das Konzept geht auf die ursprüngliche Campusplanung der 1970er Jahre zurück, die flexible und erweiterbare Hochschulbauten mit kurzen Wegen zwischen Lehre, Forschung und Verwaltung vorsah.

Architektur und Gestaltung
Als überdachter Verbindungsgang erschließt die Magistrale die zentralen Einrichtungen des Campus, darunter Hörsäle, Bibliotheken, die BO-Lounge, Fachbereiche sowie Verwaltungs- und Serviceeinrichtungen. Im Zuge einer Modernisierung wurde sie 2020/2021 umfassend aufgewertet. Neue Boden-, Wand- und Deckenoberflächen, eine moderne Beleuchtung sowie zusätzliche Aufenthaltsbereiche verbesserten die Aufenthaltsqualität deutlich.

Heutige Nutzung
Die Magistrale ist weit mehr als ein Verkehrsweg. Sie dient als zentraler Begegnungs-, Lern- und Aufenthaltsbereich für Studierende, Lehrende und Mitarbeitende. Durch ihre direkte Anbindung an die wichtigsten Campusgebäude bündelt sie die täglichen Wege auf dem Zentralcampus und prägt das soziale Leben der Hochschule.


Aus Sicht des Baumanagements stellt die Magistrale das verbindende Element des Zentralcampus dar. Sie gewährleistet die funktionale Vernetzung der Bestandsgebäude und trägt wesentlich zur Orientierung, Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität auf dem Campus bei. Die behutsame Modernisierung zeigt, wie bestehende Hochschulinfrastruktur an heutige Anforderungen angepasst und langfristig zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann.

Campusentwicklung und Gebäudemanagement
Abteilungsleitung
Dipl.-Ing. Jennifer Jacob
Ansprechperson
Nadeshda Fursa