Der Gesundheitscampus entsteht
Die ehemalige Hochschule für Gesundheit (hsg)

Entstehung
Der heute als Gesundheitscampus bekannte Standort der Hochschule Bochum wurde als zentraler Standort der damaligen Hochschule für Gesundheit (hsg) auf dem Gesundheitscampus NRW in Bochum errichtet. Bauherr war der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW), die Planung erfolgte durch das Berliner Architekturbüro Léon Wohlhage Wernik. Der Grundstein wurde 2012 gelegt, die Bauzeit erstreckte sich von 2012 bis 2015. Seit dem Sommer 2015 werden die Gebäude durch die Hochschule genutzt.
Architektur und Konzept
Der Campus besteht aus zwei miteinander verbundenen Hauptgebäuden. Das sechsgeschossige Institutsgebäude (Bauteil B) beherbergt Büro-, Seminar- und Laborräume für die gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge. Im benachbarten Veranstaltungsgebäude (Bauteil C) befinden sich Hörsäle, das Audimax, die Mensa, die Bibliothek sowie Konferenzflächen. Beide Gebäude sind über eine großzügige Campusterrasse miteinander verbunden, die als zentraler Begegnungsort dient. Die markanten weißen Baukörper prägen das Erscheinungsbild des Gesundheitscampus und wurden 2017 vom Bund Deutscher Architekten mit der „Auszeichnung guter Bauten“ gewürdigt.
Heutige Nutzung
Seit der Integration der Hochschule für Gesundheit in die Hochschule Bochum im Jahr 2025 bildet der Gesundheitscampus einen eigenständigen Hochschulstandort. Hier sind heute die Fachbereiche Gesundheitswissenschaften sowie Pflege-, Hebammen- und Therapiewissenschaften angesiedelt. Moderne Skills-Labs, Seminarräume, Hörsäle und Forschungsflächen schaffen praxisnahe Bedingungen für Studium und Forschung.
Der Gesundheitscampus steht für die erfolgreiche Entwicklung eines modernen Hochschulstandorts mit hoher funktionaler und architektonischer Qualität. Die enge Verzahnung von Lehre, Forschung und Praxis sowie die Einbindung in den Gesundheitscampus NRW machen den Standort zu einem wichtigen Baustein der Hochschulentwicklung und des Gesundheitsstandorts Bochum.