Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Institut für Betriebsorganisation und Logistik

Herzlich Willkommen auf den Webseiten unseres Institutes

Das Institut bildet die Studierenden der Mechatronik und des Maschinenbaus in den Grundlagen der technischen Betriebswirtschaft sowie in Querschnittsthemen der Produktions- und Informationstechnologie aus. Dabei spielt das Denken in übergeordneten Zusammenhängen, sowie der Bezug zur Nachhaltigkeit, eine wichtige Rolle. Querschnittsthemen sind insbesondere:

  • integrierte Informationssysteme zur Gestaltung von Geschäftsprozessen
  • Effizienzsteigerung in der Wertschöpfungskette
  • klassische Fertigungsplanung (REFA Methoden)
  • Auftragsmanagement, Produktionsplanung und -steuerung (PPS).

Die Betriebsorganisation befasst sich mit der Analyse und Gestaltung von technisch-organisatorischen Geschäftsprozessen. Die Logistik wird ganzheitlich mit den besonderen Aspekten der Fabrikplanung, des Fabrikbetriebs sowie der Reorganisation nach dem Motto „learning to see“ vermittelt.

Zu den genannten Themen bietet das Institut Studierenden und Unternehmen aktive Betreuung praxisbezogener Probleme.

Lehrveranstaltungen Bachelor

Betriebliche Informationssysteme

Wahlfach Sommersemester

Die Digitalisierung schreitet in vielen Unternehmen immer weiter voran. Wie sieht die Digitalisierung in Industrie-/Produktionsunternehmen mit Entwicklungsabteilungen aus, welche IT-Systeme werden eingesetzt?

Im Rahmen der betrieblichen Informationssysteme werden Grundlagen der Modellierung von Abläufen und Strukturen in Industrieunternehmen vermittelt ebenso wie die unterschiedlichen Systemarten. Aktuelle Themen wie Datschutz und Informationssicherheit werden erklärt und an Beispielen eingeübt.


Betriebsorganisation

5. Semester Maschinenbau / 6. Semester Mechatronik

Strukturiert und organisiert ans Ziel – das ist der Wunsch vieler Unternehmer:innen. Doch wie organisiert sich ein Unternehmen und welche Kernprozesse gibt es dabei?
Diese Veranstaltung beschäftigt sich genau mit dieser Frage. Dabei werden unteranderem die Grundlagen der Wirtschaft sowie der Aufbau und der Ablauf in einem Industrieunternehmen besprochen. Neben einen Einblick in die wichtigsten Geschäftsprozesse sowie den erforderlichen kaufmännischen Grundlagen wird auch auf mögliche Methoden des Prozessmanagements eingegangen.

 


Enterprise Resource Planning-Systeme

Wahlfach Sommersemester

Die Digitalisierung schreitet in vielen Unternehmen immer weiter voran. Aus diesem Grund wird häufig der Ruf nach sogeannten Enterprise Resource Planning-Systeme immer lauter. Doch was genau steckt überhaupt in einem ERP-System? Diese Vorlesung stellt Ihnen die Grundlagen der zugehörigen Prozesse der Produktionsplanung und -steuerung an einem ERP-System vor.


Fertigungsplanung

5. Semester Vertiefung Produktion und Logistik

Zeit ist Geld: In der ganzen Fertigung dreht sich alles um eins, die Zeit. Doch wie schaffe ich es dabei Produkte menschengerecht und wirtschaftlich herzustellen? Lernen Sie verschiedene Aspekte und Methoden der Zeitplanung und Zeitaufnahme kennen.

Genau mit diesen Themen beschäftigt sich diese Vorlesung und gibt Ihnen die erforderlichen Grundkentnisse und das zugehörige Methodenwissen mit.


Fabrikplanung und Fabriksimulation

Wahlfach Sommersemester (6. Semester)

Von der Idee bis zur fertigen Fabrik: Doch wie ist der Weg dahin? Planen Sie Ihre eigene Fabrik, lernen Sie die erforderlichen Schritte kennen und überprüfen Sie Ihr Vorhaben anhand einer Machbarkeitsstudie (Feasibility Study). Von der Grundstruktur ihrer Halle, über die Planung der Arbeitsschritte, bis zur Kalkulation mit Gewinn- und Verlustrechnung. Alles liegt in Ihren Händen! Schaffen Sie es, die Produktidee wirtschaftlich umzusetzen?

Lernen Sie darüber Hinaus die Bedeutung der Simulation kennen. Doch seien Sie auf der Hut: Nur weil es in der Simulation läuft, muss es in Wirklichkeit noch lange nicht laufen


Produktionslogistik und Wertschöpfungsmanagement

6. Semester Vertiefung Produktion und Logistik

Immer häufiger wird von einer schlanken und flexiblen Produktion gesprochen. Alles muss Just in Time oder Just in Sequence erfolgen. Doch was genau ist darunter überhaupt zu verstehen? Wie bekomme ich eine Produktion oder eine Fabrik "schlank"?

Fließen - Takten - Ziehen: Eine schlanke Produktion läuft wie am Schnürchen. Doch wie bekomme ich die Durchlaufzeit runter? Die Lösung: Wasserstand senken - Probleme sehen - Verschwendungen eliminieren! Aber ist jede gewonnene Stunde wirklich hilfreich? Probiere es aus! Nur Vorsicht: Aus dem Maschinen-Tanz kann schnell ein Walzer werden.

Genau mit diesen Themen beschäftigt sich dieses Vorlesung und gibt Ihnen die erforderlichen Grundkentnisse und das zugehörige Methodenwissen mit


Lehrveranstaltungen Master

Technisches Management

Master Sommersemester

Managen bedeutet: „Führen auf ein Ziel“. Die alleinige Kenntnis von Information, Theorie- und/oder Faktenwissen reicht dazu nicht aus. Um die mit einer Managementaufgabe verbundenen, komplexen Zusammenhänge handhabbar zu machen, werden die Studierenden angeleitet, methodisch zu abstrahieren und mit Hilfe von Kennzahlen und Messgrößen erlernen, sich eine auf die Aufgabenstellung bezogene Zielorientierung zu erarbeiten.


Forschung

Ganzheitlicher Digitaler Zwilling eines Produktionssystems mit besonderem Fokus auf dem Menschen
WrightStudio – stock.adobe.com

Der Begriff des Digitalen Zwillings ist weit umfassend. Mit Ihm werden im industriellen Kontext bereits digitale Produktabbilder, digitale Abbilder von Produktionsanlagen und deren Prozesse sowie die Interaktion dessen mit der realen Welt oder der abbildenden IT-Systeme verstanden.

Die Kernkompetenz des Instituts für Betriebsorganisation und Produktionslogistik liegt im Themengebiet des Unternehmens- und Produktionsmanagements mit Hilfe geeigneter betrieblicher IT-Informationssysteme. Innerhalb des Instituts und der eigenen Lehre werden die IT-Systeme SAP (ERP-System) und WITNESS (Fabriksimulation) eingesetzt. Durch benachbarte Institute ist perspektivisch eine Einbeziehung von Siemens Teamcenter (PLM-System) möglich. Gleichzeitig wird sich innerhalb des Institutes mit dem LEAN-Ansatz einer menschengerechten und wirtschaftlichen Fertigung und dessen Planung beschäftigt, sowie das hochschulweite Querschnittsthema der Nachhaltigkeit einbezogen.

Die Organisation und die Durchführung des Auftragsabwicklungsprozesses wurden in der letzten Zeit zwar stark digitalisier, jedoch historisch bedingt häufig systemscharf getrennt. Diese Informationen sollen perspektivisch zu einem ganzheitlichen digitalen Zwilling des Produktionssystems zusammenwachsen und damit zu detailliertere Vorhersagen bei der Auftragsplanung als auch im Fertigungsprozess führen und gleichzeitig den Mensch und seine Bedürfnisse fokussieren. Ziel des Forschungsgebietes ist es nicht den Menschen zu digitalisieren oder zu ersetzen, sondern seine Fähigkeiten in den Prozess zu integrieren.