- Christian Hirsch & Henri Hildebrandt
- Catharina und Felix Karnowski
- Lea Fuhrmann
- Mark Lektor, Abir Mellouk und Dennis Czernicki
- Andrea Kapenda
- Anne Stawiarski
- Joline Niewöhner
- Josefine Rose Habermehl
- Linda Theune
- Luna Blankenstein
- Serena Ozoemena
- Sophia Tschierschke
- Viktoria Rupp
- Soundstudy
- Laurelle Lucrece
- Sally Nkrumah
- Jessie Zeukeng
- Dana Krüger
- Larissa Weyers
- Katharina Losekamm
- Helene Abdinghoff
- Laura Öner
- Anita Wallow
- Ann-Katrin Flüss
- Vanessa Flieger, László & Dominik Lempner
- Alexander Föll und Igor Merker
- Marleen Weichler
- Melinda Gnass
- Lenka Mildner
- sustalive
- Zahra Bonakdar und Vedat Günes
- semasquare
Lea Fuhrmann

Hinter der Gründungsidee von Lea Fuhrmann steht die Überzeugung, dass nachhaltige Veränderung nicht allein durch Wissen entsteht, sondern auch durch Verbundenheit, Reflexion und Selbstwirksamkeit. Lea steht kurz vor dem Abschluss ihres Masters in Angewandter Nachhaltigkeit an der Hochschule Bochum. Zuvor studierte sie Medienwissenschaften und Betriebswirtschaftslehre und sammelte praktische Erfahrungen als Mediengestalterin, UX/UI-Designerin und Produktmanagerin in Agenturen und Start-ups. Seit 2023 ist sie außerdem freiberuflich tätig.
Kreativität zieht sich wie ein roter Faden durch ihren Lebensweg. Lea tanzt seit ihrem sechsten Lebensjahr, heute vor allem Hip-Hop Freestyle und Contemporary, malt, experimentiert mit Kochen und Kleidung und gibt Kreativworkshops in einem Studio, das Menschen mehr Offline-Zeit ermöglicht. Neben ihrer beruflichen Laufbahn beschäftigt sie sich seit Langem mit Persönlichkeitsentwicklung und Psychologie. Dabei wurde ihr zunehmend klar, dass ihr vor allem Menschen und echte Verbindungen am Herzen liegen. Durch ihre eigenen Erfahrungen mit Veränderungsprozessen weiß sie, welche Bedeutung innere Transformation für die persönliche Entwicklung haben kann.
Auch mit der Gründungswelt kam Lea früh in Kontakt. Sie sammelte Erfahrungen bei FACE@RUB, der World Factory, den Startup Olympics und dem ruhrSUMMIT sowie durch ihre Arbeit in zwei Start-ups. Den entscheidenden Impuls für ihre heutige Gründungsidee gab schließlich ihre Masterarbeit. Dabei beschäftigte sie sich mit der Frage, warum Wissen allein häufig nicht ausreicht, um tatsächliche Veränderungen anzustoßen. Für sie sind es insbesondere innere Voraussetzungen wie Verbundenheit, Reflexion und Selbstwirksamkeit, die Menschen dabei unterstützen, Veränderungen wirklich umzusetzen.
Gründungsidee
Auf dieser Grundlage entwickelt Lea ein Reflexions-Assessment für Unternehmen, das blinde Flecken in der Zusammenarbeit verschiedener Altersgruppen sichtbar machen soll. Im Mittelpunkt steht die Frage, wo im generationenübergreifenden Miteinander Missverständnisse, Vorurteile und Reibungen entstehen und wie diese gemeinsam überwunden werden können.
Ihre Zielgruppe sind Unternehmen und HR-Teams, in denen Menschen unterschiedlicher Altersgruppen zusammenarbeiten. Obwohl Studien vergleichsweise wenige belegbare Unterschiede zwischen den Generationen feststellen, werden Generationskonflikte im Arbeitsalltag häufig als real erlebt. Die daraus entstehenden Spannungen können Vertrauen und Energie kosten und im schlimmsten Fall dazu führen, dass Mitarbeitende das Unternehmen verlassen. Lea möchte genau hier ansetzen: Statt vorschnell von grundsätzlichen Unterschieden zwischen Generationen auszugehen, sollen individuelle Wahrnehmungen und konkrete Herausforderungen im Miteinander sichtbar werden.
Mit ihrer Anleitung erarbeiten die Mitarbeitenden selbst, an welchen Stellen es in der Zusammenarbeit hakt. Darauf aufbauend begleitet Lea die Unternehmen mit Workshops und Begegnungsformaten, die zunächst den größten identifizierten Knackpunkt aufgreifen. Das Fundament ihres Angebots bildet ein Modell innerer Transformationsfaktoren, das sie im Rahmen ihrer Masterarbeit entwickelt hat. Ziel ist es, nicht nur Konflikte aufzudecken, sondern Reflexion zu ermöglichen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und Veränderungen im gemeinsamen Miteinander anzustoßen.
Aktuell arbeitet Lea das Assessment weiter aus und plant eine erste Pilotphase mit einem Unternehmen. Der vorgesehene Ablauf beginnt mit einem Impulsvortrag, auf den das Assessment und ein darauf aufbauender Workshop folgen. Langfristig möchte sie mehrere Kund*innen gewinnen, die sie Schritt für Schritt bei diesem Prozess begleitet.
Langfristige Vision
Über die konkrete Arbeit mit Unternehmen hinaus möchte Lea das Thema innere Transformation weiter in die Gesellschaft tragen, beispielsweise durch ein eigenes Buch, Beiträge in Podcasts oder die Teilnahme an Panels. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ihrer Vision ist die Verbindung von innerer Entwicklung mit Kunst und Kultur.
Perspektivisch möchte sie gemeinnützige Begegnungsräume schaffen, in denen Menschen zusammenkommen, sich miteinander verbinden und kreativ ausdrücken können. Den Anfang soll zunächst eine Veranstaltung pro Quartal machen, aus der langfristig weitere Formate und Möglichkeiten entstehen können. Ihr übergeordnetes Anliegen ist es, Menschen dabei zu unterstützen, sich selbst und andere besser zu verstehen und dadurch Veränderungen anzustoßen, die sowohl das individuelle Leben als auch das gesellschaftliche Miteinander positiv beeinflussen.
Ihr Leitgedanke: „Wandel gestalten, der von innen beginnt.“