Mark Lektor, Abir Mellouk & Dennis Czernicki

Hinter dem Start-up Eposium steht ein dreiköpfiges Gründerteam: Mark, Abir und Dennis. Sie vereinen Erfahrungen aus Vertrieb, Betriebswirtschaft, Informatik und IT-Betrieb mit einem gemeinsamen Ziel: den Einkauf im Mittelstand durch intelligente, KI-gestützte Lösungen effizienter und transparenter zu gestalten.

Die drei Gründer bringen unterschiedliche Perspektiven in das Vorhaben ein. Mark verfügt über zwölf Jahre Berufserfahrung im Vertrieb, hat Betriebswirtschaftslehre dual studiert und anschließend Wirtschaftsinformatik studiert. Als Selbstständiger mit Gründungserfahrung kennt er die Herausforderungen mittelständischer Unternehmen aus erster Hand. Seine Erfahrungen aus Gesprächen mit Unternehmensverantwortlichen fließen direkt in die Produktentwicklung und Vertriebsstrategie ein.

Abir steht kurz vor dem Abschluss ihres Informatik-Bachelors mit Wahlmodulen im Bereich nachhaltige Digitalisierung. Sie verantwortet die Entwicklung des Prototyps und der KI-Infrastruktur. Mit ihrer analytischen Stärke und ihrem mathematischen Fundament arbeitet sie an der Vergleichs- und Verhandlungslogik von Eposium, die aktuell mithilfe einer Python-Simulation erprobt wird.

Dennis hat seinen Bachelor in Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Bochum abgeschlossen und ein Masterstudium begonnen. Hauptberuflich arbeitet er als Systemadministrator und bringt praktische Erfahrung im Aufbau und Betrieb stabiler IT-Infrastrukturen mit. Damit schafft er die Grundlage für einen sicheren und DSGVO-konformen Betrieb der Lösung. Darüber hinaus verbindet er sein Interesse an künstlicher Intelligenz mit seinem Gespür für Netzwerke und Partnerschaften.

Gründungsidee

Die Idee zu Eposium entstand aus der gemeinsamen Beobachtung, dass Einkaufsverhandlungen im Mittelstand viel Zeit und Geld kosten, während kleineren Einkaufsabteilungen häufig die nötigen Daten und strukturierten Prozesse fehlen. Besonders kleine und mittlere Fertigungsunternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitenden stehen vor dieser Herausforderung: Sie verhandeln regelmäßig mit Lieferanten, organisieren ihre Prozesse jedoch oft noch über E-Mails und Excel-Tabellen. Dadurch bleiben Einsparpotenziale ungenutzt und Entscheidungen sind schwerer nachvollziehbar.

Mit Eposium entwickelt das Team einen digitalen Einkaufsassistenten, der Lieferantenangebote vergleicht, Preis- und Konditionsverhandlungen nach den Vorgaben des jeweiligen Unternehmens unterstützt, Lieferkettenrisiken erkennt und Verträge prüft. Die finale Entscheidung bleibt dabei stets beim Menschen: Eposium erarbeitet Vorschläge, die von den zuständigen Personen freigegeben werden. Zunächst liegt der Fokus auf verarbeiteten Werkstoffen und C-Teilen.

Aktuell validiert das Team seine Geschäftsidee in Gesprächen mit Interessentinnen, potenziellen Kundinnen und Partnern. Auf Messen präsentiert es bereits eine lokale Verhandlungssimulation als Demo. Der Prototyp soll bis spätestens Ende Dezember 2026 fertiggestellt werden. Anschließend plant das Team die Gründung und sucht Pilotpartner aus dem produzierenden Mittelstand.

Langfristig möchte Eposium zum Standard-Einkaufsassistenten für den deutschen Mittelstand werden. Das Ziel: Auch kleinere Unternehmen sollen so professionell und datenbasiert verhandeln können wie große Konzerne – und dadurch Zeit sparen, Transparenz gewinnen und bessere Einkaufsentscheidungen treffen.