Projektbeschreibung WOTUM

Im Projekt WOTUM (Write Once – Transfer – Use Multiple) wird ein innovatives Konzept für eine moderne, inklusive Hochschullehre entwickelt. Ziel ist es, Lehrinhalte einmal zu erstellen und sie dann automatisiert in verschiedene Formate und Medienkanäle zu übertragen. So können unterschiedliche Bedürfnisse, Vorkenntnisse und Voraussetzungen von Studierenden berücksichtigt und Barrieren abgebaut werden.
Mit Hilfe digitaler Technologien und KI werden Lehrmaterialien adaptiv aufbereitet – etwa in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, Sprachen oder Formaten. Ziel ist es, Lehrinhalte nur einmal zu erstellen und anschließend automatisiert oder teilautomatisiert in unterschiedliche Formate und Medienkanäle zu übertragen – angepasst an die verschiedenen Bedürfnisse und Lernvoraussetzungen der Studierenden.
„WOTUM“ will einen Paradigmenwechsel einleiten: Weg vom starren, einheitlichen Lehrmaterial – hin zu einer modernen, inklusiven und adaptiven Hochschullehre, die auf technologische Unterstützung und mediendidaktische Vielfalt setzt.
Kernideen des Projekts:
- Didaktische Vielfalt fördern: Unterstützung unterschiedlicher Lerntypen durch adaptive, mediendidaktisch vielfältige Lehrmaterialien.
- Zeitaufwand reduzieren: Minimierung des Erstellungs- und Pflegeaufwands für Lehrende durch zentrale Materialdatenbanken und automatisierte Formattransfers.
- Technologiegestützt anpassen: Einsatz von KI und anderen digitalen Technologien zur Individualisierung von Inhalten (z. B. Sprachvariation, Komplexitätsstufen, Barrierefreiheit).
- Systemintegration ermöglichen: Entwicklung einer prototypischen Umgebung, die bestehende Tools und Formate sinnvoll koppelt.
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Eder
Fördermittelgeber: Stiftung Innovation in der Hochschullehre
Laufzeit: 01.04.2025 – 31.03.2027
Aktuelles aus dem Projekt
Im Rahmen des Praxisforums am 16.06. war das Projekt WOTUM mit einem Poster vertreten. Dabei ergaben sich einige anregende Gespräche mit interessierten Studierenden sowie Lehrenden zu möglichen Einsatzszenarien in Studium und Lehre. Besonders positiv hervorgehoben wurde in den Gesprächen die kuratierte Datenbasis des Prototyps.
Zur weiteren Erprobung werden nun Test-Accounts bereitgestellt. Diese ermöglichen es, den Prototypen im aktuellen Entwicklungsstand und mit dem vorgestellten Funktionsumfang im Kontext der jeweiligen Lehre oder spezifischer Nutzungsszenarien zu testen. Gerne unterstützen wir bei der Einführung in das Tool und freuen uns über Rückmeldungen, Anregungen und Erfahrungswerte, die in die Weiterentwicklung von WOTUM einfließen und dazu beitragen, den Prototypen perspektivisch für Hochschulen nutzbar zu machen.
Das Projekt WO-T-UM hat die Halbzeit erreicht: Eine prototypische KI-Agentenarchitektur wurde entwickelt und eröffnet neue Perspektiven für den Einsatz in der Lehre. Für die nächste Phase freuen wir uns über den Austausch mit interessierten Lehrenden – auch mit Blick auf einen geplanten Piloteinsatz im Wintersemester 2026/27.
Aktuell sind wir zudem mit einem Poster im Praxisforum am 16.06.2026 vertreten.
Im Rahmen des WOTUM Projekts ist eine Übersicht praxisnaher Prompting-Techniken sowie eine Prompt-Bibliothek entstanden, die den sinnvollen und reflektierten Umgang mit Künstlicher Intelligenz unterstützen können. Die Prompt-Bibliothek soll als Anregung dienen. Die einzelnen Prompts können an die individuellen Bedarfe angepasst werden. Die Sammlung wird kontinuierlich ergänzt.
Im Projektteam werden Methoden entwickelt und erprobt, die dabei helfen, KI-Tools gezielter einzusetzen, bessere Ergebnisse zu erzielen und den Einsatz von KI im Lehrkontext bewusster zu gestalten. Werfen Sie gerne einen Blick auf die neuen Inhalte und entdecken Sie hilfreiche Anregungen für den praktischen Umgang mit KI.
Mit frischem Wind und voller Mannschaft startet das Projekt WOTUM (Write Once – Transfer – Use Multiple) in die nächste Phase. Nach der erfolgreichen Konzeptionsphase ist nun das gesamte Projektteam an Bord – bereit, die Ideen in die Tat umzusetzen.
Kaum ist unser Projekt WO-T-UM gestartet, gibt es auch schon die erste Veröffentlichung mit einem Ausblick auf die Projektidee:
Wie individuell kann Lehre sein?
Menschen hinter WO-T-UM
Projekt-Leitung
Projekt-Team



