Philipp Roehl

Entwicklung und Aufbau einer Halterung für die PV-Module für das 12/24V-Batteriemodul

Warum ANKE-Projekt?

Ich wollte gerne etwas Praktisches machen. In meinem Studium überwiegt bislang die Theorie, weswegen ich im ANKE-Projekt die Möglichkeit gesehen habe, etwas selbst zu konstruieren und zusammenzubauen. Besonders interessiert haben mich der Bereich der erneuerbaren Energien, die technische Ausrichtung und generell die Nachhaltigkeit des Projekts. Ich wollte etwas Sinnvolles umsetzen, was mich persönlich und fachlich weiterbringt und meine Interessen widerspiegelt.

Was genau sind deine Aufgaben?

Ich baue eine 12/24V-Halterung für zwei 110W- Dünnschicht-Solarmodule. Die Anforderungen waren, dass die Halterung möglichst leicht zu tragen und leicht aufzubauen ist. Außerdem soll sie mit Standard-Werkzeug leicht zu reparieren sein. Die Halterungen kann man zudem zusammenlegen und damit einfach transportieren. Das ist in einem potentiellen Katastrophenfall wichtig. 

Zu Beginn meines Projekts habe ich mir einen Plan gemacht und eine CAD-Zeichnung angefertigt. Danach habe ich die Teile bestellt und aktuell befinde ich mich in der Aufbauphase. Ich habe mir überlegt, die Solarpanele mit alten Fahrradschläuchen an der Halterung festzumachen, um zum einen Ressourcen weiterzuverwenden und zum anderen ein nachgiebiges Material zu nutzen, damit sich die Solarmodule nicht so schnell verbiegen, beispielsweise bei starkem Wind. 

Was möchtest du in dem Projekt erreichen?

Mein Ziel ist es, mehr Sonnenenergie nutzbar zu machen und mehr Möglichkeiten zur Energiegewinnung zu schaffen. Durch mein Projekt kann die Stromerzeugungsfähigkeit- und der Energiespeicherumfang des Gesamtsystems erhöht werden. Das ANKE-Projekts wird durch ein flexibles Modul erweitert. Langfristig möchte ich zwei weitere Halterungen aufbauen und mein Ziel für die Zukunft ist die Konstruktion einer 3D-gedruckten 500Watt-Windkraftanlage, im Rahmen meiner Bachelorarbeit, als Ergänzung zur Sonnenenergie.