Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Prof.'in Dr. Mi-Yong Becker

Nachhaltigkeit, insbesondere ökonomische Ausrichtung
Sustainability, with a focus on economics

Mitglied des Präsidiums
als Vizepräsidentin für Nachhaltigkeit, Transfer & Entrepreneurship
Member of the Presidential Board
as Vice President for Sustainability, Transfer & Entrepreneurship

 

Lehre im Sommersemester 2022

Nachhaltigkeitsberichterstattung und -zertifizierung

**UPDATE: Dieses Modul wird vorauss. zunächst digital und ab dem 06.04.22 in Präsenz angeboten**

Zielgruppen: Studierende der Masterstudiengänge "Nachhaltige Entwicklung" und "Angewandte Nachhaltigkeit", Interessierte Studierende anderer Fachbereiche (ISD) sowie Studierende des Fachbereichs W (MAAT, MAT, MBL),

Ich nutze den Moodle-Kurs "NHBZ", um das Material zur Verfügung zu stellen sowie BBB im gleichen Moodle-Kurs für die Übertragung unserer Veranstaltungen.

Alle Teilnehmenden können sich ab dem 15.03.2022 über eine E-Mail an Jannis.Veddermann@stud.hs-bochum.de in den Moodle-Kurs einschreiben lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Mi-Yong Becker

 


Projektstudie "Nachhaltige Hochschule Strategie - Umsetzung - Vernetzung"

mit Lisa Kränke, M.A. und Prof. Dr. Marcus Schröter

Hochschulen sind Schlüsselakteurinnen für die gesellschaftliche Transformation in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung. Zahlreiche Hochschulen setzen sich für eine nachhaltige Hochschullandschaft ein (u. a. in dem bundesweiten Hochschulnetzwerk DG HochN). Die Hochschule Bochum zählt dabei zu den Pionierinnen.

Im Sommersemester 2019 hat das Hochschulpräsidium eine Steuerungsgruppe „Nachhaltige Hochschule Bochum“ etabliert, in der Mitglieder aus allen Statusgruppen und Fachbereichen der Hochschule mitwirken. Die Steuerungsgruppe hat in den vergangenen Semestern eine ganzheitliche Strategie für die Verankerung von Nachhaltigkeit entwickelt, die im Sommersemester 2021 vom Präsidium verabschiedet wurde. Künftig ist die Steuerungsgruppe für die Evaluierung der Umsetzung und Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie sowie für die Vernetzung der Akteur*innen zuständig.  Die studentische Projektgruppe „Nachhaltige Hochschule Bochum – Strategie, Umsetzung und Vernetzung“ begleitet die Steuerungsgruppe bei diesem Prozess.

Neben der inhaltlichen und methodischen Begleitung der Aktivitäten der Steuerungsgruppe Nachhaltige Hochschule Bochum und des Runden Tisches Nachhaltige Hochschule Bochum, gibt es weitere Aufgabenfelder für die Studierenden im Projekt: Dazu zählt die Konzeptionierung, Durchführung und Nachbereitung einer großen Veranstaltung, die für November 2021 geplant ist und das Ziel hat, die Nachhaltigkeitsstrategie mit der Hochschulöffentlichkeit und mit den externen Stakeholdern zu diskutieren.

Weitere Arbeitsbereiche im Projekt sind die Vorbereitung der Nachhaltigkeitsberichterstattung in Abstimmung mit dem Dezernat für Akademisches Qualitätsmanagement und Hochschulentwicklung sowie das Themenfeld „Öffentlichkeitsarbeit“ in Kooperation mit dem Dezernat für Kommunikation, Innovation und Transfer.

Weiterführende Informationen finden Sie im Video zum Projekt: https://youtu.be/4JoHakTTmvc 

Anmeldungen zur Projektstudie per Email an Jannis.Veddermann@stud.hs-bochum.de

Mit freundlichen Grüßen

Mi-Yong Becker


Mastermodul im Rahmen der Ruhr-Master-Schhool "Mapping the Interplay between Nature and Economy - MINE" (Unterrichtssprache Deutsch)

mit Prof. Malte Faber (Uni Heidelberg), Dr. Marc Frick (ZEW), M.Sc. Marco Rudolf (Uni Heidelberg)

Eine zentrale Frage unserer Zeit, wenn nicht die zentrale, ist, wie wir als Menschheit einen nachhaltigen Umgang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen finden können. Die Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen in ausreichendem Maß und ausreichender Qualität ist für unser Überleben, unser Wirtschaften und unsere Entfaltung entscheidend. Gleichzeitig haben unsere gegenwärtigen Tätigkeiten Auswirkungen auf die Umwelt, verändern und belasten diese. Kurz: Rohstoffvorkommen gehen zur Neige, die Aufnahmekapazitäten der Umwelt für Schadstoffe wie CO2, Abwässer oder Abfälle werden überschritten, Tier- und Pflanzenarten sterben aus, etc.

Wollen wir natürlichen Lebensgrundlagen für uns und zukünftige Generationen erhalten, müssen wir entschieden gegensteuern. Das ist herausfordernd, weil…

  1.  …wir es bei der Entstehung und Lösung von Umweltproblemen mit langen Zeiträumen zu tun haben.
  2. Eine zentrale Frage unserer Zeit, wenn nicht die zentrale, ist, wie wir als Menschheit einen nachhaltigen Umgang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen finden können. Die Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen in ausreichendem Maß und ausreichender Qualität ist für unser Überleben, unser Wirtschaften und unsere Entfaltung entscheidend. Gleichzeitig haben unsere gegenwärtigen Tätigkeiten Auswirkungen auf die Umwelt, verändern und belasten diese. Kurz: Rohstoffvorkommen gehen zur Neige, die Aufnahmekapazitäten der Umwelt für Schadstoffe wie CO2, Abwässer oder Abfälle werden überschritten, Tier- und Pflanzenarten sterben aus, etc.

    Wollen wir natürlichen Lebensgrundlagen für uns und zukünftige Generationen erhalten, müssen wir entschieden gegensteuern. Das ist herausfordernd, weil…

  3.  …wir es bei der Entstehung und Lösung von Umweltproblemen mit langen Zeiträumen zu tun haben.
  4. …wir nie alles wissen können, was wir für ein umfassendes Verständnis von Umweltproblemen und die Entwicklung perfekter Lösungen wissen müssten.
  5. …wir das Wissen von Menschen aus ganz unterschiedlichen Disziplinen benötigen.
  6. …wir vertrauensvolle und langfristig angelegte Kooperationen zwischen wissenschaftlichen Disziplinen sowie zwischen Theorie und Praxis brauchen.
  7. Unterschiedliche Wissensgebiete müssen zusammengebracht werden: zum einen die Naturwissenschaften, die sich mit der Natur und ihren Abläufen beschäftigen. Aber Umweltprobleme werden in der Regel von uns Menschen und unseren Tätigkeiten verursacht. Wir müssen also besser verstehen, wie wir Menschen uns verhalten, welche Bedürfnisse wir haben und wie unsere Gesellschaften und unsere Wirtschaft organisiert sind.

Wir benötigen Erkenntnisse aus Psychologie, Kulturwissenschaften, Sozialwissenschaften, den Rechtswissenschaften und den Religionswissenschaften. Und nicht zuletzt brauchen wir für ein Verständnis der technischen Zusammenhänge, die uns Ingenieurswissenschaften oder die Informatik liefern.

All die verschiedenen Disziplinen arbeiten jedoch mit ganz unterschiedlichen Methoden und Konzepten, sie benutzen andere Begriffe und greifen auf unterschiedliche Formen der Darstellung und Formulierung von Ergebnissen zurück. Wenn sie aber erfolgreich zusammenarbeiten, Umweltprobleme verstehen und lösen sollen, müssen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untereinander verstehen.

Das Projekt MINE – Mapping die Interplay between Nature and Economysoll hier Abhilfe schaffen. Unter der Webadresse nature-economy.com stellt es eine interdisziplinäre Wissenslandkarte mit zentralen wissenschaftlichen Konzepten für das Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft und Umwelt zusammen. Entscheidend für die Perspektive des Projektes ist, dass in der Tradition der Ökologischen Ökonomik die Wirtschaft als Subsystem der Natur verstanden wird. Das bedeutet: die Natur ist nicht den Regeln der Wirtschaft unterworfen; sie kann nichtbeliebig genutzt und verwertet.

Das RMS Modul baut auf MINE auf und bietet einen Weg an, mithilfe fachübergreifender Konzepte eine Brücke zwischen den unterschiedlichen Disziplinen, aber auch zwischen Theorie und Praxis zu schlagen.

Prüfunsleistungen: Präsentation/Referat und Hausarbeit

  • 1. Termin: 14.04.2022, von 16 s.t. bis 17.30 Uhr, digital (geändert)
  • 2. Blockwoche: 16. bis 20. Mai 2022, jeweils 8.30 Uhr bis 16.15 Uhr, in Präsenz

Anmeldung über die Blockwochenseite der Ruhr-Master-School: https://www.blockwoche.de/blockwoche-sose-2022/

Anmeldeschluss ist der 25.03.2022 (verlängert)

Mit freundlichen Grüßen

Mi-Yong Becker


Sustainable Europe: Policy Proposals and Indicators (SEPPI) - An Erasmus+ Blended Intensive Program (BIP) Initiative supported by the European Commission

Spring School @ Universitá di Pavia / Italy, 20-24 April 2022

with University of Pavia, Department of Political and Social Sciences, Prof. Enrica Chiappero, Ghent University, Department of Economics, Prof. Luc Van Ootegem and Prof. Elsy Verhofstadt, University of Castilla-La Mancha, School of Economics and Business Sciences, Prof. Maria A. Davia and Bochum University of Applied Sciences, Prof. Mi-Yong Becker and Prof. Tobias Kronenberg

*** Participants have been selected, registration is closed***

• The aim of this Spring School is to bring together 10 students from each of the four countries involved in the program and discuss/brainstorm/reflect together on the following five challenging issues for a sustainable development future in Europe:

• How economic growth can be fairly distributed across society and how to reduce poverty and social exclusion (inclusive growth)

• How societies can contribute to the mitigation of global climate change and adapt to the climate change that is occurring (climate change

• Enhancing education and training, creating job opportunities, and promoting social and political participation for youth (youth challenges)

• How to transform the digital economy and the technology advances for a more prosperous society (4thindustrial revolution)

• Designing and managing migration and asylum policy for social cohesion and successful integration (People on the move)

Students’ work shall focus on:

a) measuring, describing and evaluating the current national and European trends; identifying progresses and drawbacks in these five topics under investigation, in their respective home countries and in comparison to EU28/EU27 averages;

b) evaluating the current national and European policy and practices; identify interesting local or national practices; formulating national and European suitable policy proposals.

By the end of the school the participants will extend their knowledge in the field of sustainable development from a broader and multidimensional view and develop a better understanding of the perspectives from different countries as well as from Europe. The overall aim is to promote active learning, enhancing students’ skills in critical thinking, in doing team work, independent research, communication and findings’ presentation.

The school involves three major steps:

  1. In each university involved: a preliminary phase of group-work on indicators and policy & practices.
  2. Online: plenary sessions (all 40 students together) and parallel sessions by topic groups
  3. In Pavia: working group activities, discussions and presentations

 


Team

Wissenschaftliche und studentische Hilskräfte
  • Sophie Plenio, wissenschaftliiche Hilfskraft für die Projektstudie "Nachhaltige Hochschule - Strategie - Umsetzung - Vernetzung", sophie.plenio[at]stud.hs-bochum.de
  • Jannis Veddermann, studentische HIlfskraft, jannis.veddermann[at]stud.hs-bochum.de

Persönliches

Vorträge, Interviews, Foren

Geplant:

  • Zukunft im Visier: Impulse und Diskussion zur Nachhaltigen Entwicklung, Deutsches Bergbau-Museum Bochum, 12. Juni 2022, 10.30 - 12.30 Uhr

Veranstaltungen bis 03/2022:

  • Vortrag: "Nachhaltigkeit im Alltag", Tag der Nachhaltigkeit des Bochumer Seniorenbüros Süd, 09. Mai 2022, 14.30-15.30 Uhr
  • Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung, Arbeitskreis EU Regulierung, 16. Februar 2022, Vortrag "Aktuelle Entwicklungen in der Nachhaltigkeitsberichterstattung"
  • Radio Bremen, "Frühstück mit ... Mi-Yong Becker", 16. Januar 2022, moderiert von Katja Leistenschneider
  • umwelt.nrw: nach(haltig) gedacht! Planetare Grenzen – Herausforderung und Chance für NRW, 29. November 2021, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und
    Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Podiumsdiskussion "Planetare Grenzen – Herausforderung und Chance für NRW", mit Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW, Prof. Dr. Wolfgang Lucht Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Dr. Carsten Gerhardt, Unternehmensberater und Initiator Circular Valley, Wuppertal, Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Wissenschaftlicher Geschäftsführer, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, moderiert von Tobias Häusler
  • Dialog-Reihe zur Natur des Menschen: Natur und Erlösung, mit Lukas Bärfuss, Ruhrtriennale, 29.8.2021, Museum Folkwang, WDR 3 Forum, Dialogreihe zur Natur des Menschen, "Natur und Erlösung", verfügbar bis 03.09.2021

 

 


Gremien und andere Aktivitäten zur Nachhaltigen Entwicklung

Veröffentlichungen

Vita

Seit 03 | 2022

Mitglied des Präsidiums der Hochschule Bochum als Vizepräsidentin für Nachhaltigkeit, Transfer & Entrepreneurship (VP 3)

Seit 06 | 2021

Professsorales Mitglied im Promotionskolleg NRW, Abteilung Ressourcen und Nachhaltigkeit

Seit 03 | 2019

Hochschule Bochum, Fachbereich Wirtschaft
Professorin für Nachhaltigkeit, insbesondere ökonomische Ausrichtung

Seit 03 | 2019

Helmholtz-Zentrum für Umwelltforschung - UFZ, Department Umwelt- und Biotechnologisches Zentrum
Gastwissenschaftlerin

2016 - 2018

Helmholtz-Zentrum für Umwelltforschung - UFZ, Department Umwelt- und Biotechnologisches Zentrum
Leiterin der Arbeitsgruppe "Steuerung und Innovation"

2012 - 2015

Helmholtz-Zentrum für Umwelltforschung - UFZ, Department Umwelt- und Biotechnologisches Zentrum
Leiterin des Büros des Nationalen Implementierungskomitees für dezentrales Abwassermanagement im jordanischen Wasserministerium, im Rahmen des BMBF-Projekts „Implementierungs-Büro Amman“

2010 - 2011

Helmholtz-Zentrum für Umwelltforschung - UFZ, Department Ökonomie
Leitung des Arbeitspaketes "Stakeholder-Dialog zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie im südlichen Theiß-Einzugsgebiet (Ungarn, Rumänien, Serbien)“ im Rahmen des BMBF-Anbahnungsprojekts "STIRD (South Tisza Interregional Development Project)

2007 - 2010

Helmholtz-Zentrum für Umwelltforschung - UFZ, Department Ökonomie
Koordination des BMBF-Forschungsprojekts „Das Konzept der Bestände als Entscheidungshilfe für eine Politik der Nachhaltigkeit“

Stipendien und Auszeichnungen

2018

Deutscher Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt für die Entwicklung und die politische Umsetzung der Grundlagen für eine dezentrale Abwassersystemlösung in Jordanien, mit Manfred van Afferden, Roland A. Müller und Wolf-Michael Hirschfeld.

2016

UFZ-Wissenstransferpreis für „Exzellente Beiträge zur Entwicklung und Implementierung des ersten intersektoralen Rahmenwerks für ein effektives dezentrales Abwassermanagement in Jordanien“, mit Manfred van Afferden und Roland Müller

National Framework for Effective Decentralized Wastewater Management in Jordan (2016)
Decentralized Wastewater Management Policy (2016)

2014

Auszeichnung des Jordanischen Wasserministeriums für die Beiträge des Implementierungsbüros Amman zum Fortschritt des Jordanischen Wassersektors

2005 - 2007

DFG-Stipendium (Post-Doc), Universität Tübingen, Globale Herausforderungen - Transnationale und transkulturelle Lösungswege


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Prof.'in Dr. rer. pol.
Mi-Yong Becker

Hochschule Bochum
FB Wirtschaft | Fachgruppe VWL
Raum: AW 5-23

Am Hochschulcampus 1
44801 Bochum

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