Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Cyber-Physische Systeme

Cyber-Physische Systeme (CPS) bilden das Rückgrat der Vernetzung der realen - physischen - und digitalen Welt. Findet diese Vernetzung über das Internet mit anderen Teilnehmern statt, ergänzt das sogenannte Internet-der-Dinge (IoT, Internet of Things) diesen Ansatz, indem beliebige dezentrale Geräte selbst „ins Internet gehen“. Die Anwendung dieser Technologien auf den Bereich der industriellen Produktion versteht man heute unter Industrie 4.0.

Aber ebenso das SmartHome oder die Vision der Energiewende mit ihren Smart Grid setzen auf diese Technologien. In einem CPS wird mit Hilfe von Sensoren und Aktoren die Verbindung zwischen der virtuellen und der realen Welt hergestellt. Ein CPS zeichnet sich dabei durch einen sehr hohen Grad der Vernetzung, durch Interoperabilität und die Möglichkeit, (semi-) autonom zu agieren, aus. Es vernetzt und steuert Prozesse von der Produktion und dem Produktdatenmanagement-System des Unternehmens.

Mit seinen Professuren im Bereich der Automatisierungstechnik, der Kommunikation, des maschinellen Lernens, der eingebetteten Systeme und der Robotik ist der Campus Velbert/Heiligenhaus hier hervorragend aufgestellt. Das Potenzial zeigt sich hier in Forschungsprojekten wie CloudSPS, WisE-Pro und ITraRo. Das Projekt ITraRo befasst sich mit dem Themenfeld Mensch Roboter Interaktion (HRI). Ziel ist die intuitive and intelligente Steuerung eines mobilen Roboter durch einen Operator. Einsatzmöglichkeiten sind Fahrerlose Transportsysteme (FTS) oder Service Roboter. Ein Patent zur intuitiven Trajektoriensteuerung wurde im Rahmen des Itraro Projekts angemeldet, ein Prototyp wurde von der Arbeitsgruppe Roboter- und Rechnertechnik bereits umgesetzt.

Als Forschung und Lehrumgebung für Industrie 4.0 Szenarien dient am Campus Velbert/Heiligenhaus die CVH-Lernfabrik mit ihrem Industrie 4.0 Manufacturing System.