Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Smart Systems

Ein „Smart System“ enthält Funktionen mit der Möglichkeit selber Daten zu erheben, eine Steuerung durchzuführen um eine Situation zu analysieren, Vorhersagen zu treffen und darauf basierend intelligente Entscheidungen durchzuführen. Ein Beispiel für ein solches technisches System sind Assistenzsysteme in Fahrzeugen oder autonome Roboter. In beiden Bereichen verfügt der Campus über ausgewiesene Experten.

Zum Beispiel wurde im Projekt Techs4Times durch intelligente Datenfusion neuartige Methoden zur Ableitung biophysikalischer Parameter zur Erntemodellierung entwickelt.

Verschiedene Drittmittelprojekte umfassten die Entwicklung neuartiger Sensoren bis hin zum Einsatz von Methoden der Mustererkennung als Forschungsarbeiten für innovative Produktentwicklungen. Mehrere Forschungsprojekte führten zur Patentanmeldung.

Das am Campus installierte Multitechnikum bietet Potenzial für die Weiterentwicklung der Forschung und Entwicklung in Richtung autonomes Fahren. Der Bereich Smart Systems wird dabei unterstützt durch Professuren mit Know-how im Umfeld der Mustererkennung und des maschinellen Lernens und der Smart Materials.

Besonders werden dabei intelligente Werkstoffe (engl. Smart Materials) betrachtet, für die es eine Kopplung zwischen einer Formänderung und einem Steuerfeld gibt. Solche Werkstoffe finden in sog. Festkörperaktoren (engl. Solid State Actuators) Verwendung, wie sie bspw. in KFZ-Injektoren eingesetzt werden. Für die Untersuchung solcher Systeme verfügt der Campus über ein eigenes Aktorik-Labor.