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- Drobix: interdisziplinäres Studentenprojekt
- Tischtennis-Ballwurfmaschine: Masterarbeit Mechatronik
- Treppensteigendes Raupenfahrzeug: Bachelorarbeit Mechatronik
- Smartphone-Steuerung für Pokerchips: Interdisziplinäres Projekt
- Entwicklung eines RC-Rettungsboots: CAE-Projekt Mechatronik
- Klassifikation von Bremsgeräuschen: KI & Maschinelles Lernen
- Momentmessung an einem Lenksystem: Abschlussarbeit Mechatronik
- Vortrainierte Tiefenschätzung: Bachelorarbeit Technische Informatik
- Konstruktion eines Elektrorollers: Mechatronik-Projekt
- Entwicklung eines RC-Rasenmähers: Mechatronik-Projekt
- Kardangelenke in Lenksystemen: Bachelorarbeit Simulation
- Senkrechtstartendes Modellflugzeug: Bachelorarbeit 3D-Druck
Studentisches Projekt - Drobix

Was ist Drobix?
Drobix ist ein interdisziplinäres Studentenprojekt, das aus zwei Hauptkomponenten besteht: Einer Drohne und einem autonomen Roboter. Die Drohne fliegt über einen Acker, auf dem Pferde gehalten werden, und erstellt mithilfe von Kameras Bildmaterial. Anschließend wird mithilfe von Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen der genaue Standort von Pferdemist ermittelt. Diese Koordinaten werden dann an einen Roboter übermittelt, der selbstständig zum Fundort fährt und den Mist entfernt. Drobix verbindet modernste Technologien wie autonomes Fahren, KI und maschinelles Lernen. Es ist so aufgebaut, dass einzelne Teilbereiche ausgegliedert und an neue Studierendengruppen weitergegeben werden können – ideal für praxisnahe Lehre und langfristige Weiterentwicklung.


Hintergrund:
Die Idee entstand aus einer praxisnahen Situation: Pferde auf einer Wiese liefern nicht nur die Herausforderung, sondern auch die perfekte Forschungsumgebung. Betreut wird das Projekt von Professor Gerhard und Sonja, die die Idee gemeinsam mit Studierenden weiterentwickelt haben.
Drobix ist dabei fest in den Studienalltag integriert: Im Rahmen von Vertiefungsprojekten können Studierende eigenständig Themen wählen und entwickeln – von Drohnentechnik über Bilderkennung bis hin zu autonomen Fahrsystemen. Die Universität stellt dafür Infrastruktur, Labore und notwendige Mittel wie GPS-Module, Drohnen oder Roboterplattformen zur Verfügung.
Herausforderungen - GPS, Drohne, Rover, Bilderkennung:
- GPS & Orientierung: Hohe Genauigkeit ist nötig, da der Rover mehrere hundert Kilo wiegt. Ein einfaches „stehenbleiben wie ein Staubsaugerroboter“ ist nicht möglich. Dafür wird eine Basisstation genutzt, um die Genauigkeit auf wenige Zentimeter zu bringen.
- Drohne: Sie kartiert die Wiese, macht Luftaufnahmen und übermittelt die Daten. Herausforderungen sind Akkuleistung, Rechenlast und die Frage, ob Bilder direkt an der Drohne verarbeitet werden oder über eine Basisstation laufen.
Bilderkennung: In den Drohnenaufnahmen müssen zuverlässig Objekte wie Pferdeäpfel erkannt und deren Koordinaten berechnet werden. - Rover: Der Roboter muss selbstständig Koordinaten anfahren, Hindernisse wie Pferde oder Zäune erkennen und sicher navigieren. Dabei werden Sensoren, GPS-Daten und ggf. Kamerainformationen zusammengeführt (Sensordatenfusion).
Ziel:
Das Ziel von Drobix ist es, eine universelle Forschungs- und Entwicklungsplattform für Studierende zu schaffen. Sie ermöglicht:
- praxisnahes Arbeiten mit Zukunftstechnologien wie autonomem Fahren, KI und Sensordatenfusion,
- wertvolle Praxiserfahrung im Umgang mit komplexen Robotiksystemen – von der ersten Idee bis zum funktionierenden Prototyp,
- eigenständige studentische Projekte mit hohem Praxisbezug,
- die Weiterentwicklung einzelner Module (z. B. Drohne, Bilderkennung, Robotik) zu einem großen, funktionierenden Gesamtsystem.
Langfristig soll Drobix zeigen, wie intelligente Robotik auch im Alltag eingesetzt werden kann – und gleichzeitig als Baukastensystem für Forschung, Lehre und Innovation dienen.





