Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

ver.di-Hochschulgruppe der Hochschule Bochum - Willkommen auf unseren Webseiten!

Auf diesen Webseiten finden Sie Informationen zu Tarifrunden und was uns ver.dianer*innen sonst noch so bewegt...

Flutopfer: ver.di leistet finanzielle Soforthilfe für Mitglieder

19.07.2021 –  Mitte Juli wurden insbesondere Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz von heftigen Regenfällen heimgesucht. Die Folge sind Überschwemmungen, es sind zahlreiche Tote zu beklagen und es gibt immer noch viele Vermisste. Viele Menschen aus den betroffenen Regionen haben ihre Existenz verloren. „Den Opfern der Flutkatastrophe, den Familien, die Angehörige verloren haben, und denjenigen, deren Hab und Gut vom Wasser zerstört wurde, gilt unsere Solidarität und Anteilnahme", sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke.

Der ver.di-Bundesvorstand hat heute eine finanzielle Soforthilfe für betroffene Mitglieder beschlossen. Damit will er sie bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Hochwasserkatastrophe unterstützen. Gegen Nachweis erhalten sie:

  • 750 Euro bei einer Schadenshöhe von mehr als 5000 Euro
  • 1000 Euro bei einer Schadenshöhe von mehr als 10.000 Euro
  • 1500 Euro bei einer Schadenshohe von mehr als 20.000 Euro

Das Verfahren gilt bis zum 30. Oktober 2021. Damit zeigt ver.di, dass sie ihre Mitglieder in der Not nicht alleine lässt. „In einer solchen Notsituation muss sich die Solidarität von Gewerkschaftern für Gewerkschafter beweisen", so der ver.di-Vorsitzende. Betroffene können sich an den für sie zuständigen ver.di-Bezirk wenden. 

Ergänzend zu dieser Hilfe haben alle DGB-Gewerkschaften über den Verein „Gewerkschaften helfen!" ein gemeinsames Spendenkonto eingerichtet. Hier besteht für alle Gewerkschaftsmitglieder die Möglichkeit, konkrete Unterstützung für betroffene Kolleg*innen zu leisten. Unter dem Verwendungszweck Fluthilfe 2021 können Spenden eingezahlt werden, die dann den Opfern der Flutkatastrophe zugute kommen: 

  • Gewerkschaften helfen!
    Nord LB
    IBAN: DE55 2505 0000 0152 0114 90
    BIC: NOLADE2HXXX

Frank Werneke dankte zudem den Rettungskräften und Helfer*innen: „Sie geben bei ihren Einsätzen alles und leisten rund um die Uhr Außerordentliches, um Leben und Existenzen zu retten."

Mit freundlichen Grüßen
ver.di-Bezirk Mittleres Ruhrgebiet

[Corona und Arbeitsrecht] Impfen und Testen: Was Arbeitnehmer*innen jetzt wissen müssen

  • Kann mein Arbeitgeber verlangen, dass ich mich gegen Corona impfen lasse?
  • Darf ich einen Termin während der Arbeitszeit wahrnehmen - und wer bezahlt dann mein Gehalt?
  • Genesene und Geimpfte: Was müssen Arbeitnehmer*innen jetzt wissen?
  • Habe ich ein Recht auf regelmäßige Schnelltests am Arbeitsplatz?

Der DGB-Ratgeber beantwortet diese und andere Fragen rund um Impfungen und Tests für Beschäftigte.


BUNDESTAGSWAHL 2021: ver.di-Forderungen und Analyse der Wahlprogramme

Mittwoch, 11. August 2021, 18 bis 20 Uhr

Im Zuge der „ver.di wählt“–Themenwochen im Vorfeld der Bundestagswahl (https://verdi-waehlt.verdi.de/) wollen wir euch sowohl einen Überblick über unsere (Kern-) Forderungen verschaffen, als auch aufzeigen, wie die Parteien in ihren Wahlprogrammen dazu stehen.

Dazu haben wir die Wahlprogramme der Parteien Union, SPD, Bündnis90/Die Grünen, FDP und Die Linke analysiert und stellen euch die Ergebnisse in einer Videokonferenz anhand einer Präsentation vor:

  • Referent: Philip Reuther, politisches Verbindungsbüro, ver.di NRW

Hinweis: Da mit einer hohen Teilnehmer*innenzahl gerechnet wird, wird die Videokonferenz ein reiner Vortrag ohne anschließende Diskussion bzw. Fragerunde sein. Im Nachgang wird den Teilnehmer*innen die Präsentation zum Vertiefen der einzelnen Punkte zur Verfügung gestellt.

Anmeldungen bitte bis zum 2. August 2021 an: nicole.endres(at)verdi.de

Ein Einladungslink für WebEx wird nach Anmeldeschluss per E-Mail verschickt.

Veranstaltungsflyer (PDF-Datei)


Informationen für Euch:

Aktuelles / aktuelle Veranstaltungen

Coronavirus - Was Beschäftigte wissen müssen

"Auch in Deutschland hat sich das Coronavirus inzwischen ausgebreitet, Einschränkungen im Alltag und bei der Arbeit sind die Folge. ver.di-Publik Nr. 2/2020 erklärt Fragen und Antworten, was Beschäftigte jetzt beachten müssen."


Archiv Tarifrunden

Ganztägiger Warnstreik am Di., 26.02.2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie ihr dem beigefügten Warnstreikaufruf (PDF-Datei) entnehmen könnt, bewegen sich die Länderarbeitgeber keinen Deut in der diesjährigen Tarif- und Besoldungsrunde. Wir müssen ihnen jetzt zeigen, dass wir für unsere berechtigten Forderungen auch dazu bereit sind, auf die Straße zu gehen.

Auch Beschäftigte, die noch nicht Mitglied in unserer Gewerkschaft sind, können sich an Streiks beteiligen. Sie erhalten allerdings kein Streikgeld. Bitte sprecht die Kollegen/innen auf eine Teilnahme an!

Am Dienstag fordern wir deshalb alle Beschäftigten dazu auf, sich an der Großkundgebung in Hamm zu beteiligen. Beamte/innen können von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch machen und sich ebenfalls beteiligen.

Treffpunkt: ver.di-Bezirksverwaltung Mittleres Ruhrgebiet, Universitätsstr. 76, 44789 Bochum ab 7.45 Uhr. Abfahrt der Busse zur zentralen Kundgebung nach Hamm um 8.30 Uhr, Rückfahrt ab 14.30 Uhr.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Neubauer
Gewerkschaftssekretär
Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung (FB 5)
ver.di Bezirk Mittleres Ruhrgebiet
Universitätsstr. 76, 44789 Bochum, Tel.: +49 (0) 234 9640874

Weitere Materialien:

02. März 2019: Tarifeinigung erzielt

In Potsdam wurde ein Tarifergebnis erzielt: Es umfasst eine Lohnerhöhung von 8 Prozent in 3 Stufen und eine soziale Komponente, ebenfalls in Stufen, von insgesamt 240 Euro. Die Laufzeit beträgt 33 Monate. Weitere Informationen auf der ver.di-Webseite.

Flugblatt Tarifeinigung erzielt vom 03.03.2019 (PDF-Datei)

Jetzt entscheiden die ver.di – Mitglieder: Nach ausführlicher Beratung hat die ver.di-Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst beschlossen, die Annahme des Verhandlungsergebnisses durch eine Mitgliederbefragung zu empfehlen. Somit werden die ver.di-Mitglieder in den nächsten Wochen die Möglichkeit haben, das Tarifergebnis, das nur durch massive Warnstreiks erzielt werden konnte, zu beurteilen und ihr Votum dazu abzugeben. ver.di führt damit eine gute demokratische Tradition fort.


Archiv: Sonstiges

Julian Assange: 50. Geburtstag

Julian Assange

Kinder lernen es in der Schule, Medienkonsumenten, wenn sie Medien konsumieren: Der WESTEN ist frei. Jedenfalls freier als der Rest der Welt. Der WESTEN, das sind vor allem die USA, aber natürlich auch die EU und im Schlepptau auch Deutschland. Diese Mär wird seid rund zehn Jahren durch den politischen Gefangenen Julian Assange widerlegt. Am 3. Juli 2021 "feiert" seinen 50. Geburtstag - hinter Gittern im Belmarsh-Gefängnis in Großbritannien.

Weitere Infos

1. Mai 2021: Was bedeutet uns Solidarität?

Solidarität ist Zukunft - 1. Mai 2021

Die Idee der Solidarität ist uralt. Doch was macht solidarisches Handelns heute aus – vor allem jetzt, in der größten Krise nach dem zweiten Weltkrieg? Fakt ist: Nur mit Solidarität lässt sich ein Weg aus der aktuellen Situation finden. Wir zeigen, warum Solidarität Zukunft ist. Solidarität: Definition, Beispiele, Geschichte, Zahlen und Fakten

Ostermarsch Rhein/Ruhr 2021

Ostermarsch Rhein-Ruhr 2019

Jetzt im Wahljahr 2021: Atomwaffenverbot umsetzen, Abrüsten, Klima schützen!

Trotz Corona - die Friedensbewegung ist Ostern aktiv für Frieden, Entspannung und Abrüstung, wo es geht auf der Straße, aber auch online. Der Ostermarsch lädt alle Menschen ein, vom 02. bis 05. April 2021 in den Städten an Rhein und Ruhr für den Frieden zu demonstrieren!

Weitere Infos auf der Webseite Friedenskooperative.

Flyer Rhein/Ruhr incl. Programm (pdf-Datei)

8. März: Internationaler Frauentag 2021

8.3.2021: Weltfrauentag

MEHR GEWERKSCHAFT. MEHR GLEICHSTELLUNG. MEHR DENN JE!

Die Corona-Krise hat uns fest im Griff! Und sie trifft Frauen besonders hart: Sie arbeiten in systemrelevanten und zugleich unterbezahlten Berufen. Sie sind mit Einkommenseinbußen konfrontiert durch Freistellung, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit. Und sie übernehmen den überwiegenden Teil der Haus- und Familienarbeit und reduzieren dafür ihre Arbeitszeit. Kurz: Auf den Schultern der Frauen lasten hohe Gesundheitsrisiken, wachsender finanzieller Druck, zusätzlicher Betreuungsaufwand und vermehrte Arbeit im Haushalt. Das darf nicht sein!

In vielen Bereichen konnten DGB-Gewerkschaften durch ihren Einsatz die Krisenfolgen für Frauen mildern, in anderen Bereichen müssen und können wir stärker werden. Mehr denn je setzen wir uns heute ein für die Überwindung der Lohnlücke und der ungleichen Verteilung von Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern durch:

  • existenzsichernde Einkommen vor allem indem die Tarifbindung gestärkt und die Berufe in frauendominierten Branchen aufgewertet werden.
  • Arbeitszeiten, die Frauen und Männer im Lebensverlauf die gleichen Chancen eröffnen, erwerbstätig zu sein und Verantwortung für Familien und Hausarbeit zu übernehmen.
  • den Ausbau bedarfsgerechter und qualitativ hochwertiger Kinderbetreuung mit Betreuungszeiten für eine existenzsichernde Erwerbstätigkeit mit angemessenen Arbeitszeiten.
  • eine Reform der Minijobs mit dem Ziel, alle Beschäftigungsverhältnisse ab der ersten Arbeitsstunde sozial abzusichern.
  • die Abschaffung der Lohnsteuerklasse V und ein Einkommensteuerrecht, das aus krisenbedingten Entgeltersatzleistungen keine strukturellen Benachteiligungen ergeben.

DGB-Webseite zum Internationalen Frauentag 2021

DGB-Studie: Schlechte Arbeitsbedingungen an NRW-Hochschulen gefährden den Wissenschaftsstandort NRW

Download DGB-Hochschulreport NRW 2020

[Pressemitteilung vom DGB NRW, 18.11.2020]

„Die Beschäftigten der Hochschulen in NRW stellen ihren Arbeitgebern ein schlechtes Zeugnis aus“, bringt Sabine Graf, stellvertretende Vorsitzende des DGB NRW, die Ergebnisse des Hochschulreports 2020 auf den Punkt, bei dem 5.500 Beschäftigte in Wissenschaft und Technik/Verwaltung vor dem Corona-Lockdown befragt wurden. „Dabei belasten die Beschäftigten vor allem die zu hohe Arbeitsintensität, große Beschäftigungsunsicherheit, mangelnde Entwicklungsmöglichkeiten und zu geringe Einkommen.“

Solidarisch ist man nicht alleine! 1. Mai 2020 - Tag der Arbeit

1. Mai 2020

2020 wird es keine Demos und Kundgebungen auf Straßen und Plätzen zum Tag der Arbeit am 1. Mai geben. Denn in Zeiten von Corona heißt Solidarität: mit Anstand Abstand halten. Und trotzdem stehen wir am Tag der Arbeit 2020 zusammen - digital, in den sozialen Netzwerken, mit einer Live-Sendung am 1. Mai ab 11 Uhr. Wir sind da. Wir sind viele. Und wir demonstrieren online unser Maimotto: Solidarisch ist man nicht alleine!

Weitere Infos: https://www.dgb.de/erster-mai-tag-der-arbeit 

Stoppt die militärische Abschottung an den EU-Außengrenzen! Aufnahme jetzt!

Stoppt die militärische Abschottung an den EU-Außengrenzen

Aufruf zur Demonstration - Freitag, 06. März, 18 Uhr - Hbf Bochum 

Fassungslos sehen wir zu, wie in diesem Moment die menschenrechtliche Katastrophe an den europäischen Außengrenzen eine weitere Eskalationsstufe erreicht hat: Am Sonntagnachmittag hat der türkische Präsident Erdogan die Öffnung der türkischen Grenzen angeordnet, um die EU zu zwingen, die türkische Kriegsoffensive in Syrien militärisch zu unterstützen. Zehntausende geflüchtete Menschen haben daraufhin die Türkei allein innerhalb eines Tages verlassen. An der türkisch-griechischen Landesgrenze wurden sie von griechischen Grenzpatroullien mit Tränengas und Schüssen zurückgedrängt. Am Montag gab es bereits Meldungen über mindestens ein Todesopfer. Die griechische Armee bereitet sich faktisch auf einen Militäreinsatz gegen die Geflüchteten vor. Die griechische Regierung erklärte bereits am Montag, fast 10.000 geflüchtete Menschen an der Einreise gehindert zu haben. Zudem kündigte sie an, das Asylrecht für einen Monat auszusetzen.

Auf Lesbos verhinderten Faschisten gewaltsam, dass Geflüchtete an Land kommen und griffen da-bei auch massiv Journalist*innen und Helfer*innen an. Weder Polizei noch Küstenwache schritten ein. Eine Aktivistin schreibt uns aus Lesbos: "Wir sind jetzt am schlimmsten, dunkelsten und gefährlichsten Punkt angekommen. Das Ausmaß der Gewalt ist unbeschreiblich."

Auf Lesbos leben schon jetzt rund 20.000 Menschen unter elendsten Bedingungen in einem Camp, das ursprünglich für 3.000 Menschen errichtet worden war. Rund 7.000 unbegleiteten Minderjährigen wird dort jegliches Kinderrecht versagt. Die griechische Regierung bereitet momentan gegen massive Widerstände den Bau von geschlossenen Lagern vor.

Die ersten Reaktionen aus der deutschen Politik zur aktuellen Eskalation kommen von einer konservativen Front der Abschottungsverteidiger: Seitens der CDU werden sofort Grenzkontrollen und Zurückweisungen an den deutschen Grenzen gefordert, die FDP will „unkontrollierte Migration“ verhindern. David McAllister (CDU), Chef des Auswärtigen Ausschusses des EU-Parlaments findet einen Tränengaseinsatz gegen Geflüchtete an den Grenzen "absolut gerechtfertigt". Der Vorsitzende der EVP-Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber (CSU) bekommt dieser Tage immer wieder das Wort: Auch er verteidigt die gewaltsame Abschottung und plädiert für eine weitere "Sicherung" der Außengrenzen. NRW-Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) fordert allen Ernstes eine "Erneuerung des EU-Türkei-Abkommens".

Dass die Bereitschaft Geflüchtete aufzunehmen seitens vieler Kommunen sehr wohl da ist, zeigen mehr als 130 Städte und Gemeinden in Deutschland, die sich zu „Städten Sicherer Häfen“ erklärt haben – auch Bochum gehört dazu! Der Potsdamer Bürgermeister hat zudem vor einigen Tagen die „Erklärung von Lesbos“ initiiert, in der die sofortige Aufnahme aller unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge gefordert wird.

Wir dürfen jetzt also nicht in Fassungslosigkeit verharren, sondern müssen die Politik zum sofortigen Handeln zwingen! Wir fordern...

  • ... von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und der Politik in Bochum, dass sie aktiv handelt und Druck auf die Regierung macht, die Aufnahme von geflüchteten Menschen von den EU-Außengrenzen möglich zu machen! Bochum ist sicherer Hafen - nun gilt es, dies umzusetzen!
  • ... die sofortige Aufnahme unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter von den griechischen Inseln in Deutschland und auch in Bochum. Wir haben hier vor Ort Platz und genügend Betreuungsplätze!
  • ... die sofortige Evakuierung der Menschen aus den Grenzgebieten in sicheres EU-Gebiet!
  • ... das unverzügliche Inkraft-Setzen eines wirksamen Relocation-Programms zur Verteilung Geflüchterter auf alle Staaten der Europäischen Union und deren menschenwürdige Versorgung.
  • ... sichere Fluchtwege für Menschen aus Kriegs- und Krisenregionen nach Europa und faire Asylverfahren für Alle!

In Bochum und überall: Schafft sichere Häfen – sofort!

Kommt am Freitag, den 06. März um 18 Uhr zum Hbf, um gemeinsam mit uns ein Zeichen der Solidarität zu setzen! Unsere Farbe ist orange!

15.2.2020: Kein Pakt mit Faschist*innen – niemals und nirgendwo!

Kein Pakt mit Faschist*innen – niemals und nirgendwo!

Der 5. Februar 2020 markiert einen Tabubruch. CDU und FDP haben gemeinsam mit der extrem rechten AfD in Thüringen einen Ministerpräsidenten gewählt – allen vorherigen Versprechen zum Trotz.

Der DGB und das Bündnis #unteilbar rufen gemeinsam für Samstag, den 15.2. in Erfurt zu einer bundesweite Demo auf.

Der DGB Ruhr-Mark setzt einen Bus zur kostenlosen Mitfahrt nach Erfurt ein:

  • Abfahrtszeit Herne Hauptbahnhof (neben dem Taxistand): 07:00 Uhr
  • Abfahrtszeit Bochum Reisebusparkplatz Hauptbahnhof: 07:30 Uhr

Die Rückreise erfolgt nach Ende der Demo voraussichtlich gegen 17 Uhr.

Weitere Informationen zur Demo in Erfurt.

29.11.2019: Es reicht! Klimaschutz jetzt und für alle!

Klimastreik Bochum, 29.11.2019
Klimastreik Bochum, 29.11.2019

[Quelle: https://www.klima-streik.org/]

Den “großen Wurf” kündigte die Bundesregierung für den Klimaschutz an - doch verabschiedet hat die Große Koalition ein unwirksames und sozial ungerechtes Klima-Päckchen. Die Erderhitzung um mehr als 1,5 Grad kann damit nicht verhindert werden - mit drastischen Folgen: Die Klimakatastrophe zerstört unsere Lebensgrundlagen und trifft weltweit die Ärmsten. 

Wir teilen die Empörung der Schülerinnen und Schüler von Fridays For Future über das klimapolitische Versagen der Bundesregierung: “Dies auch noch als Erfolg zu verkaufen, ist ein Schlag ins Gesicht aller Demonstrant*innen für wirksamen Klimaschutz. [...] Unsere Gesellschaft ist beim Klimaschutz deutlich weiter als ihre Bundesregierung [...] Wir streiken, bis Ihr handelt!” 

Deshalb unterstützen wir den Aufruf zum weltweiten Klimastreik am Freitag, den 29. November. Der Protest und die Forderungen der Schüler*innen sind notwendig, um die Klimakrise zu stoppen. Konsequenter Klimaschutz erfordert eine grundlegende öko-soziale Wende - und zwar jetzt!     

Wenige Tage bevor sich die Regierungen dieser Welt in Madrid zur Weltklimakonferenz treffen, tragen wir unseren Protest auf die Straße. Nur eine Woche später entscheidet sich der Fortbestand der Großen Koalition auch am Klimaschutz, denn dann trifft sich die SPD zur Halbzeitbilanz der Regierung.

Der 29. November 2019 in Bochum:

  • In Bochum wird es von 12 - 17 Uhr auf dem Springerplatz, kurze Redebeiträge und ein Bühnenprogramm mit kurzen Statements sowie vielen Kulturbeiträgen, Musik, Theater, Tanz, Slam usw. geben.

Aufrufplakat (PDF-Datei]

20.09.2019: Die Politik muss beim Klimaschutz aufs Tempo drücken

Fridays for future Bochum

"Aufruf Fridays for Future": Aktionen am 20. Sept. 2019

Das Klima zu schützen und dem Klimawandel entschieden entgegen zu wirken ist weltweit eine Herausforderung von absoluter Dringlichkeit. Der Klimawandel bedroht die Lebensgrundlagen künftiger Generationen, ja die Menschheit als Gattung.

Deutschland hat sich national, europäisch und international im Rahmen des Pariser Klimaabkommens auf Ziele zur Reduktion des CO2-Ausstoßes verpflichtet. Diese nationalen Ziele werden für 2020 nicht erreicht. Einzig die Energiewirtschaft erfüllt in Deutschland bislang ihre Klimaverpflichtungen und hat mit den Empfehlungen der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ bereits weitere Schritte zur Klimawende vereinbart. ver.di steht hinter diesen Empfehlungen und tritt dafür ein, dass sie vom Gesetzgeber eins zu eins umgesetzt werden.

Damit aber nicht genug. Bei Verkehr, Gebäuden und Landwirtschaft muss dringend mehr getan werden, um den CO2-Ausstoß dieser Sektoren zu verringern und in Richtung CO2-Neutralität
voranzukommen.

Die Akteure von Fridays for Future haben den Druck in diese Richtung spürbar erhöht und dem Ruf nach energischem klimapolitischem Handeln weltweit Schub verliehen. Dem gilt es weiter Nachdruck zu verleihen. Die jungen Menschen, die freitags auf die Straße gehen, sorgen sich zu Recht um die Zukunft. Um ihre und unser aller Zukunft. Ihr Anliegen verdient unser aller Unterstützung. Es muss klimapolitisch mehr passieren als bisher.

Der ver.di-Bundesvorstand ruft dazu auf, sich am 20. September – außerhalb der Arbeitszeit – an den Aktionen der Fridays for Future zu beteiligen. Aufruf (pdf-Datei)

Der 20. September 2019 in Bochum:

In Bochum wird es eine Demonstration mit Zwischenkundgebungen sowie eine Abschlusskundgebung auf dem Dr-Ruer-Platz geben.

Treffpunkt: 11.45 Uhr Dr.-Ruer-Platz

Begonnen wird mit einer Begrüßung und danach um ca. 12.15 Uhr wird es eine Demonstration durch die Innenstadt geben. Bei dieser Demo werden drei Zwischenstopps eingelegt: am Rathaus, vor den Stadtwerken und vor Aral/BP. Dann geht es zurück zum Dr.-Ruer-Platz, Eintreffen dort ca. 15 Uhr.  

Auf dem Dr.-Ruer-Platz gibt es eine Begrüßung, kurze Redebeiträge und ein Bühnenprogramm mit kurzen Statements sowie vielen Kulturbeiträgen, Musik, Theater, Tanz, Slam usw. Das Ganze soll auch ein Festcharakter haben und ist bis 19 Uhr geplant. Es haben viele verschiedene Künstlerinnen und Künstler zugesagt.

Beiträge der Gewerkschaften, wie ver.di Jugend, GEW usw. sowie kurze Solierklärungen von Vertrauensleuten, Betriebs- und Personalräten sollen ziemlich zu Beginn der Kundgebung um ca. 15.45 Uhr abgegeben werden.

Antikriegstag 2019: Nein zur Aufrüstung - Nein zum Krieg gegen den Iran

Samstag, 31. August 2019, 13 Uhr, Husemannplatz Bochum

80 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges am 1. September 1939 lautet unsere Maxime: Kriege beenden. Kooperation statt Konfrontation. Abrüsten statt Aufrüsten. In Zeiten, in denen lautstark für Aufrüstung und neue Kriege getrommelt wird, braucht es eine starke Friedensbewegung die entschieden Nein sagt – Nein zur Aufrüstung und zu immer weiteren Auslandseinsätzen der Bundeswehr, Nein zu einem Krieg gegen den Iran und Nein zur Konfrontation mit Russland.

Bochumer Initiativen, Vereine, Gewerkschaften, Parteien und Einzelpersonen stellen sich gegen das Säbelrasseln. Sie wollen Diplomatie statt Eskalation. Die Bundesregierung steht in der Bringschuld, ihren Teil des internationalen Atomabkommens mit dem Iran umzusetzen. Eine Beteiligung an einer Militäroperation im Persischen Golf wird zur weiteren Verschärfung der explosiven Lage beitragen. Während US-Präsident Donald Trump für die Sicherheit in Europa wichtige Abrüstungsvereinbarungen aufkündigt, befördert die Bundesregierung mit ihren Sanktionen ihrerseits die NATO-Konfrontationspolitik gegen Russland. Wir brauchen hier eine Umkehr. Frieden in Europa gibt es nur mit und nicht gegen Russland.

1. Mai, Tag der Arbeit in Bochum: „Europa. Jetzt aber richtig!“

Der DGB Bochum ruft zur Demonstration und Kundgebung auf. Im Mittelpunkt des diesjährigen Tag der Arbeit steht Europa; das Motto lautet: „Europa. Jetzt aber richtig!“ „Wenn es die Europäische Union nicht gäbe, müsste man sie erfinden. Die EU hat dafür gesorgt, dass wir in Europa seit Jahrzehnten in Frieden leben. Und sie hat für die Menschen in Deutschland und europaweit erhebliche Vorteile gebracht: Wir können frei in Europa reisen und arbeiten. Bei Arbeitszeiten, Urlaub, Mutterschutz und in vielen anderen Bereichen der Arbeitswelt schützt und erweitert die EU die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Und auch wirtschaftlich profitiert Deutschland enorm von der Mitgliedschaft in der Europäischen Union,“ sagt Bettina Gantenberg, Vorsitzende DGB Bochum.

In Bochum werden die Gewerkschaften lokale Themen aufgreifen. Ein Schwerpunkt handelt von bezahlbaren Wohnraum in Bochum. Es finden immer mehr Beschäftigte keine geeignete und bezahlbare Wohnung in der Nähe ihres Arbeitsplatzes. „Es ist ein untragbarer Zustand, dass sich auch Normalverdiener Wohnen kaum mehr leisten können“, erklärt Gantenberg. „Die von den Gewerkschaften ausgehandelten Lohnsteigerungen werden von steigenden Mieten aufgefressen. Das ist ein Unding!“ Familien seien zunehmend gezwungen, aus der Stadt rauszuziehen und jeden Tag weite Strecken zur Arbeit zu pendeln „Viele Beschäftigte verbringen mehr Zeit im Stau als bei ihrer Familie“, so Gantenberg.

Der Demonstrationszug startet um 10.15 Uhr am Bergbaumuseum. Angeführt wird der Zug von „Pentaton Percussion Projekt“, den Abschluss bildet der laut-bunte LKW der Gewerkschaftsjugend. Der Fahrrad-Korso fährt um 10.15 Uhr vom Parkplatz an der Springorumallee (neben Hausnummer 5) los.

Um 11.00 Uhr beginnt die Kundgebung auf dem Rathausplatz. Durch das Bühnenprogramm führt Bettina Gantenberg, Vorsitzende DGB Bochum. Neben dem Grußwort des Oberbürgermeisters Thomas Eiskirch, werden Vertreter*innen der Gewerkschaften mit kreativen Beiträgen das Programm gestalten.  Gantenberg: Am 1. Mai zeigen wir klare Kante gegen Rechts und alle, die unser Land und Europa spalten wollen. Wir sagen Nein zu Intoleranz, Nationalismus, Rassismus und Rechtspopulismus.“

Neben einem bunten Infomarkt mit unterschiedlichsten Angeboten stehen wie immer auch für die Kleinen zahlreiche attraktive Spielangebote bereit. Den musikalischen Rahmen bildet die „Crazy Bones Band“.

Ostermarsch Rhein-Ruhr 2019

Ostermarsch Rhein-Ruhr 2019

Abrüsten statt aufrüsten – Verbot der Atomwaffen! Für ein Europa des Friedens!

Kurz vor den Europawahlen setzt die Friedensbewegung Akzente für Frieden und Abrüstung: Der Ostermarsch lädt alle Menschen an Rhein und Ruhr ein, vom 20. bis 22. April 2019 von Duisburg über Düsseldorf und Essen bis Dortmund für den Frieden zu demonstrieren.

Die Nato und die USA stellen den INF-Vertrag zum Verbot von atomaren Mittelstreckenraketen in Europa in Frage. Außerdem entwickeln die USA neue Atomwaffen, die von den Militärs als ‚effektiv-einsatzfähiger‘ eingestuft werden. Zwanzig dieser neuartigen Nuklearwaffen sollen nur etwa 130 km vom Ruhrgebiet entfernt in Büchel stationiert werden. Die Bundesregierung muss sich einer Kündigung des INF-Vertrages konsequent entgegenstellen!

80 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges scheint damit ein großer Krieg in Europa wieder möglich zu werden. Ein erneutes atomares Wettrüsten erhöht die Gefahr einer Eskalation bis hin zum nuklearen Inferno.

Die UN hat 2017 mit den Stimmen von 122 Staaten einen Vertrag zum weltweiten Verbot von Atomwaffen beschlossen. 70 Staaten haben diesen Vertrag bisher unterzeichnet.

Wir fordern die Bundesregierung auf,

  • diesen Vertrag unverzüglich zu unterzeichnen,
  • und dafür zu sorgen, dass die in Büchel bereitgestellten nuklearen Potentiale vernichtet werden.
  • Zudem muss gerade in NRW die Weiterverbreitung von Nuklearwaffentechnik verhindert und die Urananreicherungsanlage in Gronau sofort stillgelegt werden.

Plakat zum Ostermarsch 2019 (PDF-Datei) Webseite zum Ostermarsch

27. März: Infoveranstaltung zur Europawahl 2019

Mittwoch, 27. März 2019, 18:00 Uhr, ver.di Bezirksverwaltung (Universitätsstr. 76, 44789 Bochum)

Europawahl am Sonntag, 26. Mai 2019 - Ich gehe zur Wahl!

Diesmal genügt es nicht, nur auf eine bessere Zukunft zu hoffen. Diesmal müssen wir alle Verantwortung übernehmen. Diesmal bitten wir daher nicht nur, wählen zu gehen, sondern auch, andere zur Wahl zu motivieren. Denn wenn alle wählen, gewinnen auch alle.

ver.di Mittleres Ruhrgebiet präsentiert Europa: Spannende Diskussionen mit Vertreter*innen der CDU, der SPD, den Grünen, der Linken und der FDP.

Unsere Themen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung!

Veranstaltungsflyer (pdf-Datei)

22. März: Wer hält das Land zusammen? Repräsentation und gesellschaftliche Teilhabe vor neuen Herausforderungen

Eine Abendveranstaltung mit Prof. Dr. Volker Kronenberg:

  • Fr., 22. März 2019, 18.00 - 19.30 Uhr, 
  • Jahrhunderthaus Bochum, Alleestraße 80, 44793 Bochum

Problemaufriss:

Durch sich wandelnde Gesellschafts- und Arbeitsmarktverhältnisse werden Repräsentation und gesellschaftliche Teilhabe vor neue Herausforderungen gestellt. Tradierte Überzeugungen scheinen immer weniger Gültigkeit zu besitzen, alte Gewissheiten scheinen ins Wanken zu geraten. Was den Erfolg der Bundesrepublik früher ausgezeichnet hat, war die Fähigkeit von Volksparteien und Gewerkschaften, verschiedene soziodemographische Spektren zusammenzuführen: Von Einheimischen und Migranten, über die sogenannten ,,Abgehängten" bis hin zu kosmopolitischen Globalisierungsgewinnern - unabhängig von tagesaktuellen Kontroversen zu spezifischen Streitthemen gelang es stets, partikulare Interessen zu bündeln, zu destillieren und in praktische Politik zu transformieren. Heute wenden sich immer mehr Menschen in Deutschland und Europa populistischen Protestparteien zu. Auch im Ruhrgebiet verzeichnet die AfD Wahlerfolge - zu Lasten klassischer gesellschaftsverbindender Institutionen. Die Gesellschaft scheint polarisiert und gespalten. Wie kann Politik Zusammenhalt organisieren? Braucht es eine Integrationspolitik für die Mehrheitsgesellschaft? Welche Rollen haben dabei Volksparteien und Gewerkschaften als klassische gesellschaftsverbindende Institutionen? Wie kann es gelingen, wieder stärkere stabilisierende und integrierende Effekte für das politische System der Bundesrepublik zu erzielen?

Dieses Problemfeld wird im Rahmen der Abendveranstaltung aus theoretischer und politisch-praktischer Perspektive ausgeleuchtet und diskutiert.

Programm:

18.00 Uhr: Grußwort - Stefan Marx (DGB Region Ruhr-Mark)

18.05 Uhr: Begrüßung und Einführung - Prof. Dr. Volker Kronenberg (Projektleiter, Universität Bonn)

18.10 Uhr: Podiumsdiskussion mit:

  • Anja Weber (Vorsitzende des DGB NRW)
  • Sebastian Hartmann, MdB (Vorsitzender der SPD NRW)
  • Oliver Wittke, MdB (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, CDU)
  • Prof. Manfred Ciüllner (Geschäftsführer des forsa-lnstituts)

Moderation: Moritz Küpper (Deutschlandfunk)

Internationaler Frauentag 2019

Dieses Jahr finden verschiedene Veranstaltungen der Bochumer Gewerkschaftsfrauen statt:

Am Samstag, den 9. März um 11:00 Uhr unterstützen wir die Veranstaltung „Frauen eine Stimme geben“ der Gleichstellungsstelle auf dem Boulevard. „Wir stellen kreativ die Hindernisse in der weiblichen Lebensbiografie dar und stützen uns dabei auf Bochumer Zahlen“, erklärt Bettina Gantenberg. „Um die Chancengleichheit von Frauen in der Arbeitswelt ist es in Bochum schlecht bestellt. In den knapp 42.000 gemeldeten Teilzeitstellen arbeiten 75% Frauen. Auch der Anteil der in Leiharbeit beschäftigten Frauen hat sich im Laufe der letzten 10 Jahre verdoppelt (2009 waren es 642).Von den 3.399 allein erziehenden Hartz IV Empfänger*innen, sind das mit 94 % fast ausschließlich Frauen. Weiter gibt es unter den insgesamt 21.315 Frauen, die Leistungen nach SGB II beziehen, knapp 3.500 sogenannte Aufstockerinnen.“

Der aktuelle Sozialbericht der Stadt Bochum führt auf, dass ältere Frauen häufiger von Armut bedroht sind, als Männer. In Bochum können rund 5 % der über 65-jährigen Frauen ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht alleine bestreiten und müssen Grundsicherung im Alter beziehen. „Das ist nicht verwunderlich, wenn eine Bochumerin durchschnittlich  581,41 Euro Rente bezieht“, merkt Gantenberg an. „Das Einkommen von Frauen ist im Schnitt 21 % niedriger als das der Männer und dass, obwohl sie genauso viel und genauso gut wie ihre männlichen Kollegen arbeiten. Es ist ein Skandal, dass Deutschland beim Lohnabstand einen traurigen ‚Spitzenplatz‘ in der Europäischen Union einnimmt!“

Frauen machen die Hälfte der Bevölkerungszahl Bochums aus. Der Frauenanteil im Rat der Stadt Bochum ist aber viel geringer und liegt bei 84 Ratsmitgliedern gerade einmal bei 26 Frauen. „Auch in den Führungsspitzen der Stadt Bochum und den kommunalen Unternehmen sind Frauen trotz guter Ausbildung, einem hohen Qualifikationsniveau und beruflicher Erfahrung kaum vertreten. Unter 28 kommunalen Spitzenführungskräften in Bochum sind 3 Frauen“, so Gantenberg. „Die Darstellung dieser Themen wollen wir nutzten, um am Samstag mit den Bochumerinnen und Bochumern ins Gespräch zu kommen.“

Am Sonntag, den 10. März findet unsere traditionelle Veranstaltung zum IFT statt (Einladungsflyer als PDF-Datei). Nach der Eröffnung gibt es einen Kurzbeitrag der Autorin Lamia Hassow von der „Neu in Deutschland-Zeitung“. Dieses Jahr haben wir die Poetry Slammerin Jule Weber aus Bochum eingeladen. Seit 2008 spielt sie auf Bühnen und trägt dort auch erfolgreich Prosa und Lyrik vor. 2012 gewann sie sowohl die hessischen U20-Poetry-Meisterschaften als auch die internationalen deutschsprachigen U20-Poetry Slam-Meisterschaften. Ihre Bühnen- und Schreiberfahrungen teilt sie seit 2011 vorrangig in Workshops an deutschen Schulen. In ihrer Freizeit überlegt sie, wo sie auf die Schnelle eine Katze, ein Entenküken, ein Haifischkostüm und einen Roomba hernehmen soll.                                             

10:30 Uhr, 11:00 Uhr,
ver.di Haus, Universitätsstr. 76, 44789 Bochum

Eintritt frei: inkl. Imbiss und Softdrinks

Anmeldung unter: bochum(at)dgb.de oder 02331-386040

Im Zuge der Frauenwochen in Bochum wenden sich die Gewerkschaftsfrauen in Kooperation mit der internationalen Frauengruppe DIDF am Mittwoch, 20. März mit der Veranstaltung „Mehr von uns ist besser für Alle!“ an Beschäftigte der Service-Gesellschaften in Krankenhäusern (Flyer als PDF-Datei). Es geht um deren Entlastung, denn der Mangel an Pflegekräfte ist in aller Munde, doch zum gut funktionierenden Gesundheitswesen gehören noch weitere wichtige Berufsgruppen, die kurz vor dem Kollaps stehen. Beschäftigte aus den Service-Gesellschaften sind eingeladen, mit Agnes Westerheide, Gewerkschaftssekretärin, ver.di Bezirk Mittleres Ruhrgebiet, darüber zu diskutieren, was passieren muss, um diese Situation zu verändern.

16:30 Uhr, 17:00 Uhr,
DIDF, Rottstr. 30, 44793 Bochum 

Eintritt frei: inkl. Imbiss und Softdrinks

Anmeldung unter: bochum(at)dgb.de oder 02331-386040



Schon bekannt? Vernetzung von studentischen Beschäftigten in Hochschule und Forschung

STUDIERENDE IN VER.DI

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) "Studierende" in ver.di hat eine Vernetzungshomepage für studentischen Beschäftigten in Hochschule und Forschung erstellt: https://howtotvstud.de/. Dort gibt es in Aktuelles, Tarifinfos, FAQs, Arbeitsrechtinfos und auch eine Ini-Landkarte, die mittelfristig gerne gefüllt werden soll: https://howtotvstud.de/mitmachen/

Kontakt

Dipl.-Ing. Manfred Krane
Tel.: +49 234 32 10704
Christoph Schennonek, B.Eng.
Tel.: +49 234 32 10603
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